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Vogel legt Zugverkehr bei Schönefeld lahm

Schaden an der Oberleitung Vogel legt Zugverkehr bei Schönefeld lahm

Tierischer Schaden bei der Bahn: Am Dienstagabend ist zwischen Waßmannsdorf und Schönefeld (Dahme-Spreewald) plötzlich ein RE2 mit 70 Reisenden stehen geblieben. “Schuld“ war ein Vogel, der in die Oberleitung geraten war. Das hat den Bahnverkehr erheblich außer Takt gebracht.

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Ein Vogel hat bei Schönefeld eine Oberleitung zerstört.

Quelle: dpa

Schönefeld. Dienstagabend war der Bahnverkehr zum Bahnhof Schönefeld (Dahme-Spreewald) mehr als zwei Stunden unterbrochen. Insgesamt 36 Züge konnten zwischen 17:10 und 19:20 Uhr nicht fahren und kamen mit einer Gesamtverspätung von exakt 1348 Minuten an ihren Zielen an, wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte.

Grund der Störung war ein Oberleitungsschaden. Ein Vogel hatte zwischen Waßmannsdorf und Schönefeld offenbar einen Spannungsüberschlag ausgelöst, dadurch wurde die Oberleitung zerstört. Die Bahn hat die Strecke umgehend geschlossen, um den Schaden reparieren zu können.

Einen besonderen Schreck bekamen die 70 Reisenden in dem RE2 von Golm nach Königs Wusterhausen, als ihr Zug wegen des Oberleitungsschadens plötzlich zwischen Waßmannsdorf und Schönefeld stehenblieb. Die Fahrgäste mussten nicht bis zum Ende der Reparaturen ausharren. Bundespolizisten brachten sie in einen extra bereitgestellten Zug, der sie zum Bahnhof Schönefeld brachte.

Von MAZonline

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