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Wasserleiche in der Havel entdeckt

Badetoter in Berlin Wasserleiche in der Havel entdeckt

Passanten haben am Freitagmorgen in Berlin-Spandau eine Wasserleiche in der Havel entdeckt. Die Polizei hat bereits eine Vermutung, um wen es sich bei dem Mann handeln könnte. Es ist nicht der erste Mensch in der Region, der dieses Jahr im Wasser ums Leben kam.

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Quelle: dpa (Archiv)

Berlin. Passanten haben am Freitagmorgen eine Wasserleiche in der Havel entdeckt. Sie sahen den leblosen Körper an der Badestelle am Breitehornweg in Berlin-Spandau im Wasser treiben, wie die Polizei mitteilte. Rettungskräfte stellten den Tod des Mannes fest.

Bei dem Toten handelt es sich nach Angaben der Polizei wahrscheinlich um einen vermissten 20-Jährigen. Der junge Mann war am 28. Juni während einer Bootstour an seinem 20. Geburtstag ins Wasser gesprungen und nicht wieder aufgetaucht.

Die Polizei geht derzeit von einem Unfall aus, Hinweise auf Fremdeinwirkung lagen zunächst nicht vor. Eine Obduktion soll Aufschluss über die Todesursache bringen.

In diesem Jahr gab es in Brandenburg bereits zwei Badetote. Am 6. Juni ertrank eine 7-Jährige im Werbellinsee. Am 4. Juni war eine 82 Jahre alte Frau aus Potsdam in einem Badesee in Wittbrietzen (Potsdam-Mittelmark) ertrunken. Zu einem Unglück im Wasser kam es auch am 24. Juni im Freibad Kiebitzberge in Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark). Die Ermittlungen der Polizei laufen noch.

Im vergangenen Jahr hat es in Brandenburg 19 Badetote gegeben. Die Ursache für die meisten Unfälle waren laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Herz-Kreislauf-Probleme. Beunruhigender Trend: Die Zahl der Nichtschwimmer steigt weiter an.

Von dpa

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