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Zwei Kinder haben (Wild)Schwein gehabt

Attacke in Stahnsdorf Zwei Kinder haben (Wild)Schwein gehabt

Notruf bei der Polizei: „Zwei Jungen sitzen auf einem Baum und kommen nicht mehr herunter, weil unter dem Baum ein Wildschwein tobt“. Die Beamten machten sich schnell auf den Weg, denn das Zusammentreffen und zwischen Mensch und Wildschwein geht oft nicht gut aus. In diesem Fall, haben die Jungen jedoch Schwein gehabt.

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Quelle: dpa

Stahnsdorf. Tierisches, Entschulding: saumäßiges Glück hatten zwei Jungen (12 und 13 Jahre) am Samstagmorgen in Stahnsdorf. Ein Wildschwein hatte die beiden Kinder auf einen Baum getrieben und sie nicht mehr herunter gelassen.

Eine Mitschülerin informierte die Polizei über die missliche Lage ihrer Schulkameraden. Umgehend machten sich Beamte zur angegebenen Stelle auf, mussten aber nicht mehr eingreifen. Das Wildschwein hatte sich vom Acker gemacht. Der Jagdpächter wurde zum Vorfall informiert.

Doch nicht immer gehen die Aufeinandertreffen von Mensch und Wildschwein so glimpflich aus.

Eine heute 46-jährige Frau kann da ein schmerzhaftes Lied von singen. Im Juli 2011 stand sie an einer Bushaltestelle in Kleinmachnow, als plötzlich ein Wildschwein auftauchte. Die Frau berichtete, auf einmal sei das Tier dagewesen und ihr zwischen den Beinen durchgelaufen. Die Frau kam ins Straucheln und verletzte sich am Kopf. Sie wurde zur Behandlung in ein Berliner Krankenhaus gebracht. Das Wildschwein verschwand.

Ein altes Problem

Bereits vor Jahren häuften sich die Beschwerden über Wildschweine in de Region. Im Sommer 2008 eskalierte zwischen den Gemeindegrenzen von Kleinmachnow und Stahnsdorf die Wildschweinproblematik. In Stahnsdorf beunruhigen damals im Bereich Güterfelder Damm und im dicht besiedelten Grashüpferviertel zwei Bachen mit 24 Frischlingen die Anwohner.

Erst zwei Jahre zuvor hatten Ordnungsamt und Jagdpächter im Bezirk Kleinmachnow-Stahnsdorf auf präventive Maßnahmen gedrängt, um das Eindringen der Wildtiere in die Ortschaften zu erschweren. „Die Bürger haben eine Mitverantwortung“, hieß es aber auch. Beliebte Nahrungsquellen für die Schwarzkittel seien Mülltonnen, Komposthaufen und Papierkörbe. Auch durch Füttern werden sie dauerhaft in Wohnsiedlungen gelockt. Die Folge dieser Besuche sind zerstörte Gärten oder aufgerissene Müllsäcke.

Um sich vor derart unerfreulichen Begegnungen zu schützen, sollten Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden. Eine wichtige Schutzfunktion übernimmt dabei ein stabiler Zaun. Dieser sollte eine Höhe von 1,50 Meter aufweisen und 40 Zentimeter in den Boden hineinreichen, um ein Untergraben zu verhindern. Komposthaufen müssen abgedeckt werden, weil ausströmende Gerüche Wildtiere anlocken.

Was tun, wenn der Keiler kommt?

Sollte es trotzdem zur Begegnung mit einem Wildschwein kommen, ist es wichtig, die Ruhe zu bewahren, . Rufen und ruckartige Bewegungen verstören das Tier. Will man einen Angriff vermeiden, darf das Wildschwein keinesfalls in die Enge getrieben werden.

Von MAZonline

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