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Zwei Raser und eine Falschabbiegerin

Berlin-Reinickendorf Zwei Raser und eine Falschabbiegerin

Drei Menschen werden verletzt, als zwei Autos kollidieren. Zunächst sah es nach einem illegalen Autorennen aus, denn Zeugen beobachteten zwei mit hoher Geschwindigkeit nebeneinander fahrende Autofahrer. Doch den Unfall verursacht hat jemand anderes.

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Quelle: dpa

Berlin. Beim Zusammenstoß von zwei Autos im Berliner Bezirk Reinickendorf sind am Montagabend drei Menschen verletzt worden. Zunächst hatte die Polizei aufgrund von Zeugenaussagen von einem möglichen illegalen Autorennen als Unfallursache gesprochen. Unfallverursacher waren am Montagabend aber nicht zwei mit hoher Geschwindigkeit fahrende BMW-Fahrer, sondern eine 19-Jährige, die mit ihrem Wagen die Vorfahrt missachtet hatte, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Sie hatte mit ihrem Auto von der Simmelstraße nach links auf die Residenzstraße einbiegen wollen. Dort stieß sie mit dem von rechts kommenden BMW eines 24-Jährigen zusammen. Dieser hatte vorher neben einem anderen BMW an einer Ampel gehalten - dann fuhren beide mit erheblicher Geschwindigkeit los und begannen damit eine Art Wettfahren.

Nach dem Zusammenstoß der Fahrzeuge der 19-Jährigen mit dem des 24-Jährigen fuhr der zweite BMW-Fahrer weiter. Der 31-Jährige wurde dann aber Zuhause angetroffen und musste seinen Führerschein abgeben. Das Auto des 24-Jährigen prallte nach der Kollision gegen ein geparktes Fahrzeug und kam einige Meter weiter zum Stehen. Durch umherfliegende Fahrzeugteile wurde ein weiteres geparktes Auto beschädigt.

Die 19-Jährige und ihre 21 Jahre alte Beifahrerin wurden leicht verletzt. Der 24-jährige Autofahrer wurde schwer verletzt und mit Kopf- und Rückenverletzungen zu stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Beide Raser müssen sich nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten. Die Führerscheine der beiden Autofahrer und ihre Fahrzeuge wurden sichergestellt.

Von MAZonline

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