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Die Märkische Verlags- und Druck-Gesellschaft

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Die Märkische Verlags- und Druck-Gesellschaft mbH Potsdam (MVD) gibt die "Märkische Allgemeine", Brandenburgs auflagenstärkste Abonnementzeitung, heraus.

Friedrich-Engels-Straße 24, 14473 Potsdam 52.39012 13.07988
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Das Vertriebsgebiet umfasst rund 14.000 Quadratkilometer, fast die Hälfte des Landes Brandenburg, und entspricht etwa der Fläche des Landes Schleswig-Holstein.

Es erscheinen täglich (Montag bis Samstag) insgesamt 15 Ausgaben der Märkischen Allgemeinen, wobei die Potsdamer Tageszeitung mit 24.476 Exemplaren die größte verkaufte Auflage hat. Die Druckauflage aller 15 Lokalausgaben betrug im 2. Quartal 2015 ( IVW) insgesamt 128.490 Exemplare, die verkaufte Auflage 118.890 Exemplare, davon 109.092 im Abonnement. Die "Märkische Allgemeine" wird täglich von 387.000 (MA 2014) Menschen gelesen und ist damit die reichweitenstärkste Abo-Zeitung in Brandenburg.

Die MVD betreibt eine der großen Zeitungsdruckereien in den neuen Bundesländern. Ein modernes Druckzentrum mit ca. 12.000 Quadratmetern und insgesamt 84 installierten Druckwerken ist Anfang der 90er Jahre entstanden und 2000 für die F.A.Z.-Produktion modernisiert worden.

Als einer der größten Arbeitgeber Potsdams bietet die MVD rund 480 Menschen einen Arbeitsplatz, einschließlich der Tochtergesellschaften sind es in ganz Brandenburg über 600   Arbeitsplätze. Hinzu kommen mehr als 2.300 weitere Mitarbeiter bei Dienstleistern wie Werkschutz, Kantine, Speditionen und Zustellagenturen sowie lokale Handelsvertreter. Die MVD bildet in den Berufen Medienkauffrau/-mann Digital und Print, Fachinformatiker und Volontäre aus.

Das Hauptprodukt der MVD ist die "Märkische Allgemeine" (MAZ), die im Rheinischen Format (350 x 520 mm) erscheint. Daneben werden in Potsdam auch Teilauflagen der "Frankfurter Allgemeine" (F.A.Z.) und der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (FAS) im Nordischen Format (400 x 570 mm) gedruckt.

Mit den Potsdamer Teilauflagen der F.A.Z. und der FAS werden die Leser in den Bundesländern Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Sachsen bedient. Darüber hinaus werden in Potsdam wöchentlich rund 349.900   Exemplare des Anzeigenblattes "WochenSpiegel" (9 Titel) gedruckt.

Der private Postdienstleister MAZMAIL, ein Tochterunternehmen der Märkischen Verlags- und Druck-Gesellschaft MVDG (Herausgeberin der Märkischen Allgemeinen Zeitung) beteiligt sich an insgesamt sieben Postdienstleistern in Brandenburg. Zum 15. Oktober 2014 hat die MAZMAIL die entsprechenden Anteile von der Holtzbrinck Publishing Group erworben und ist nun zusammen mit dem bundesweit tätigen Briefdienstleister Postcon, einem Tochterunternehmen der niederländischen POSTNL, Gesellschafterin des Unternehmensverbundes. Dieser Verbund umfasst heute die folgenden privaten Postanbieter: Debex (Potsdam), Die Briefboten (Potsdam), Blitz-Kurier (Rathenow), PIN-Mail Wildau, Märkische Postdienste (Brandenburg an der Havel), City Brief Bote (Schwedt), PIN Mail Woltersdorf. Mit der Beteiligung von MAZMAIL an den verschiedenen Briefgesellschaften in Brandenburg, werden Logistik, Service und Postdienstleistungen gebündelt und weiter ausgebaut.

Alleinige Gesellschafterin der Märkische Verlags- und Druck-Gesellschaft mbH Potsdam ist die Brandenburgische Medienbeteiligungs-GmbH, die zur Mediengruppe Madsack gehört. Tochterunternehmen der MVD sind die  Wochenspiegel Verlagsgesellschaft mbH Potsdam & Co. KG sowie die Havelcom Telemarketing Services GmbH.

Einige Daten aus der MAZ-Chronik

1890: Gründung der "Märkischen Volksstimme" als SPD-Zeitung in Frankfurt/Oder.

1933: Verbot durch das NS-Regime.

18. April 1946: Aus "Volkswille" (KPD) und "Der Märker" (SPD) entsteht in Potsdam eine neue Zeitung mit bekanntem Namen: "Märkische Volksstimme" (SED).

1946-89: Die "Märkische Volksstimme" erscheint als SED-Bezirkszeitung.

1989/90: Wendezeit - die "Meckerstimme" wandelt sich zur freien Stimme Brandenburgs. Sie wird durch die Treuhand zum Verkauf ausgeschrieben.

August 1990: Gründung der Märkischen Verlags- und Druck-Gesellschaft mbH Potsdam aus den Volkseigenen Betrieben (VEB) "Verlag Märkische Volksstimme" und "Bezirksdruckerei Märkische Volksstimme".

3. Oktober 1990: Umbenennung der "Märkischen Volksstimme" in "Märkische Allgemeine".

April 1991: Entscheidung der Treuhand zum Verkauf der MVD GmbH an die Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH.

24. Mai 1994: Einweihung des neuen Druckzentrums

27. September 2000: Einweihung eines Erweiterungsbaus der Druckerei und einer neuen Rotationsdruckanlage.

30. Dezember 2011: Übernahme durch die Brandenburgische Medienbeteiligungs-GmbH

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