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Lokales Auf den Spuren der Großväter
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00:21 10.11.2017
Roman Schmidt freut sich über die Fotos und fordert die Luckenwalder auf, Gegenstände und Dinge, die mit der Stadt zu tun haben, dem Museum zu überlassen. Quelle: Foto: Margrit Hahn
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Luckenwalde

Museumsleiter Roman Schmidt zeigt zwei Fotos, die er vor wenigen Tagen erhalten hat. Dabei handelt es sich um Johann Bauer, der 1887 in Luckenwalde geboren wurde und bis 1933 hier als besoldeter Stadtrat tätig war. Von 1925 bis 1933 war der gebürtige Luckenwalder Abgeordneter im preußischen Landratsamt und zudem Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes. Ihm zu Ehren wurde die Volksheimsiedlung in Luckenwalde auch Bauersiedlung genannt.

Vor gut einem Jahr besuchte Wilfried Bauer, der Enkel des einstigen Luckenwalder Stadtrates, das Museum. Bei der Besichtigung berichtete Roman Schmidt auch über die 1920er Jahre und kam auf Bauer zu sprechen. Schmidt teilte dem Besucher mit, dass es von dem besagten Stadtrat leider kein einziges Foto im Museum gibt. Daraufhin versprach Wilfried Bauer im Familienkreis nachzuforschen, ob es Fotos aus der Luckenwalder Amtszeit gäbe.

Inzwischen hat Roman Schmidt schon wieder so viele Besucher durch das Museum geführt, dass er nicht mehr an diese Begegnung dachte.

In der vergangenen Woche dann die Überraschung. Er erhielt Fotos von Johann Bauer aus dem Jahr 1929. Einmal ein Porträt von ihm und ein zweites Bild, auf dem er mit fünf anderen Männer abgebildet ist. „Ich hatte gedacht, ich soll die Fotos einscannen, dabei können wir die Originale behalten“, so Schmidt.

Wilfried Bauer aus Eichwalde stellte bei seinem Besuch in Luckenwalde Recherchen über seine Großväter an. Sein Großvater mütterlicherseits war Friedrich Lengacker, der früher am Luckenwalder Gymnasium unterrichtete und als Lehrer des Volkes ausgezeichnet wurde. Im Archiv der Schule fand Wilfried Bauer einige Aufzeichnungen aus den Jahren 1954/1955 über den promovierten Lehrer sowie ein Schulecho, indem Friedrich Lengacker einen Artikel über neuzeitlichen Erdkundeunterricht geschrieben hat. Davon ließ sich Wilfried Bauer eine Kopie geben.

Von Margrit Hahn

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