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Barnim Rettung am Notruftelefon dank Klopfzeichen
Lokales Barnim Rettung am Notruftelefon dank Klopfzeichen
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17:16 10.04.2018
(Symbolbild) Quelle: dpa
Eberswalde

Es war am 9. März um 17.40 Uhr, als der Notruf eines 59 Jahre alten Mannes im Einsatz- und Lagezentrum der Polizei Brandenburg einging. Unverständliche Laute, Röcheln, später nur noch leises Atmen – die Beamtin im Polizeizentrum merkte schnell, dass mit dem Hilfesuchenden am anderen Ende der Leitung etwas nicht stimmte.

Der Mann war während des Notrufs zusammengebrochen. Ein Gespräch, in dem die Personaldaten oder der Notfallort erfasst werden konnten, war nicht möglich. Doch: „Durch das besonnene Handeln der Kollegin am Notruf konnte dem 59-jährigen Anrufer zeitnah geholfen werden“, sagt der Leiter des Einsatz- und Lagezentrums, Jörn Preuß, im Nachhinein.

Einmal klopfen heißt „Ja“

Denn die Polizeibeamtin ließ nicht locker: Sie stellte konkrete Fragen. Der 59-Jährige sollte sie durch einmaliges Klopfen mit Ja beantworten.

Die Taktik ging auf. Auf diesem Weg war es möglich, alle wichtigen Informationen zu erhalten. Die Polizeibeamtin fand heraus, dass sich der Anrufer in einer gesundheitlichen Notlage befand. Auch den Einsatzort in Eberswalde konnte sie ihren Kollegen im Streifenwagen und den Rettungskräften weiterleiten.

Noch am Telefon konnte die Einsatzbearbeiterin das Eintreffen der Einsatzkräfte wahrnehmen. Mit Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall wurde der 59-Jährige ins Krankenhaus gebracht.

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Von MAZonline