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Lokales Baumpflege auf der Streuobstwiese
Lokales Baumpflege auf der Streuobstwiese
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00:17 13.04.2017
Nachdem die Baumscheiben von den alten Hackschnitzeln befreit wurden, konnte der neue Kompost darauf verteilt werden. Quelle: Iris Krüger
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Schönhagen

Das Wetter hätte idealer nicht sein können: um die zwölf Grad und trocken. Also nicht zu heiß für die Arbeit im Garten. Und es gab auch keinen Regen, der einen lieber im gemütlichen Heim bleiben lässt. Da die Obstbäume zu dieser Zeit noch nicht in Blüte stehen, war es am Sonnabend genau die richtige Zeit, sie zu beschneiden. Allerdings ging es dabei nicht um den eigenen Garten, sondern um die große Streuobstwiese zwischen Stangenhagen und Schönhagen. Diese gehört zum Naturpark Nuthe-Nieplitz und wird von den Mitarbeitern des Landschafts-Fördervereins Nuthe-Nieplitz-Niederung sowie von ehrenamtlichen Baumpaten in Schuss gehalten.

Am Sonnabend wurde zur ersten Baumpflege-Aktion in diesem Jahr aufgerufen. Angemeldet hatten sich etwa 20 Interessenten, die sich am Vormittag auf der Streuobstwiese trafen. „Heute geht es vor allem um die neu gepflanzten Bäume“, sagte Peter Koch vom Landschafts-Förderverein, der die Leitung übernommen hat. „Davon gibt es etwa 300 Stück auf dem Gelände.“

Wertvoller Lebensraum

Damit diese Streuobstwiese noch lange als landschaftliche Schönheit und wertvoller Lebensraum in der Nuthe-Nieplitz-Region erhalten bleibt, sei deren regelmäßige Pflege nötig. Dabei freue sich der Verein über jede helfende Hand. Nachdem Peter Koch allen Anwesenden erklärt hatte, was es zu tun gibt, legten alle los.

Allein oder zu zweit ging es von Baum zu Baum: Zunächst musste der Drahtzaun abmontiert werden, der als Verbissschutz dient. Anschließend wurden die Hackschnitzel von der Baumscheibe entfernt und das Unkraut gejätet. Im nächsten Schritt wurde frischer Kompost auf die Baumscheiben geschüttet und verteilt. Nachdem alle überschüssigen Ausschläge entlang des Stammes entfernt wurden, konnten die Verbissschutz-Zäune wieder montiert werden.

Fleißige Pflaumenbaumpaten

Unter den Helfern, die an diesem Tag tatkräftig mit anpackten, waren auch Beate und Reinhard Krol aus Berlin. Beide sind seit fünf Jahren Baumpaten und große Fans der Streuobstwiese. „Dazu sind wir durch einen Zufall gekommen“, erzählt die 48-Jährige. Damals haben wir eine Vogelwanderung mitgemacht und sind an der Wiese vorbeigefahren. Dabei wurde uns gesagt, was es mit dieser auf sich hat und dass immer Paten gesucht werden.“ Kurzerhand nahm sie Kontakt mit dem Natur-Park-Zentrum in Glau auf und informierte sich darüber. „Seitdem sind wir stolze Besitzer eines Apfel- und eines Pflaumenbaumes“, so die Berlinerin.

Und das ist noch nicht alles: Sie beschenkte noch drei weitere Freunde mit einer Baumpatenschaft. „Das ist ansteckend“, sagt Beate Krol. Seitdem wird immer zur Blüte der Bäume, im Sommer, sowie zur Erntezeit ein Ausflug in den Naturpark unternommen. „Der Pflaumenbaum hat bisher leider noch nicht getragen“, berichtete sie. „Dafür aber der Apfelbaum umso mehr. Nach der Ernte haben wir zwei Wochen lang nur mit dem Obst zu tun. Wir machen daraus Apfelmus, Apfelkuchen und verschenken auch viel an die Nachbarn“. Doch die Ernte sei nur eine der Seiten einer Baumpatenschaft, denn ein Ausflug auf die Streuobstwiese sei auch jedes Mal wie eine Erholung vom Trubel in der Großstadt. „Hier trifft man viele Gleichgesinnte, so wie auch heute zur Baumpflegeaktion“, sagte Beate Krol, die es bis heute nicht bereut hat, eine Patenschaft zu übernehmen.

Von Iris Krüger

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