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Lokales Berater der ersten Stunde aus Hamm zu Besuch
Lokales Berater der ersten Stunde aus Hamm zu Besuch
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09:55 03.10.2017
Keine Abschiedstour. Sie wollen sich weiter in Hamm oder Oranienburg treffen. Quelle: Heike Bergt
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Oranienburg

„Wenn man mich hier irgendwo ausgesetzt hätte, vieles hätte ich nicht wiedererkannt“, sagt Thomas Köster mit einem Schmunzeln. Zehn Jahre liegt sein letzter Besuch in Oranienburg zurück. Bei einer Stadtrundfahrt am Montag sah er sich die Stadt von heute an. Und staunte nicht schlecht. Köster gehörte zu den rund 20 Beratern der ersten Stunde aus der heutigen Partnerstadt Hamm, die nach der Wende halfen, eine neue Verwaltung aufzubauen. Köster organisierte das heutige Haupt- und Personalamt.

Auch der Jurist Bernhard Schomakers erinnert sich: „Die Offenheit, die uns entgegengebracht wurde und mit der gefragt wurde, hat mich beeindruckt.“ In einer Zeit, in der alte Regeln nicht mehr und neue noch nicht galten, „haben wir den Zug zu weiterfahren gebracht.“

Michael Scharnewski hatte ab Februar 1990 die ersten freien Kommunalwahlen vorbereiten geholfen. Er fand es „nach dieser Zeit der großen Spielräume und Entscheidungen eher schwer war, sich zurück zu integrieren in Hamm“. Dort ist er Verwaltungsleiter des Rechtsamtes. „Es hat Spaß gemacht, zu helfen“, findet auch Matthias Nachtkamp, der die Grundlagen für das heutige Bauamt legte. Er besucht heute oft Freunde in Oranienburg.

„Das waren für uns damals bewegende Zeiten, viele emotionale Bindungen und Freundschaften sind entstanden“, so Hans-Joachim Laesicke, der die Berater der ersten Stunde zu seiner Verabschiedung eingeladen hatte. Eine Abschiedstour sei es aber nicht. Man will sich weiter sehen.

Einig war man sich, dass trotz mancher Blender, Hochstapler, windige Gebrauchtwarenhändler und Versicherungsagenten, die auch Oranienburg heimsuchten, die Einheit gelungen sei. „Reisen und Begegnung ist wichtig, so kann man die Einheit erreichen“, so Köster.

Von Heike Bergt

Hansi Laesicke hatte beim Stadtempfang am Montagabend in der Orangerie Weggefährten der Politik eingeladen und viele Oranienburger, die die Stadt in seiner 24-jährigen Amtszeit vorangebracht haben. Im Januar geht er in den Ruhestand und eine Ära zu Ende.

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