Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / 0 ° Schneeschauer

Navigation:
Berater der ersten Stunde aus Hamm zu Besuch

Oranienburg Berater der ersten Stunde aus Hamm zu Besuch

Sie haben damals die neue Verwaltung der Stadt mit aufgebaut und kamen am Montag zum offiziellen Abschied des Bürgermeisters nach Oranienburg. Eine Abschiedstour war es nicht, betonten alle, man will sich auch künftig weiter treffen – in Hamm oder Oranienburg

Voriger Artikel
Streitbar, ehrlich, den Menschen zugewandt
Nächster Artikel
241 Polizeianwärter begrüßt

Keine Abschiedstour. Sie wollen sich weiter in Hamm oder Oranienburg treffen.

Quelle: Heike Bergt

Oranienburg. „Wenn man mich hier irgendwo ausgesetzt hätte, vieles hätte ich nicht wiedererkannt“, sagt Thomas Köster mit einem Schmunzeln. Zehn Jahre liegt sein letzter Besuch in Oranienburg zurück. Bei einer Stadtrundfahrt am Montag sah er sich die Stadt von heute an. Und staunte nicht schlecht. Köster gehörte zu den rund 20 Beratern der ersten Stunde aus der heutigen Partnerstadt Hamm, die nach der Wende halfen, eine neue Verwaltung aufzubauen. Köster organisierte das heutige Haupt- und Personalamt.

Auch der Jurist Bernhard Schomakers erinnert sich: „Die Offenheit, die uns entgegengebracht wurde und mit der gefragt wurde, hat mich beeindruckt.“ In einer Zeit, in der alte Regeln nicht mehr und neue noch nicht galten, „haben wir den Zug zu weiterfahren gebracht.“

Michael Scharnewski hatte ab Februar 1990 die ersten freien Kommunalwahlen vorbereiten geholfen. Er fand es „nach dieser Zeit der großen Spielräume und Entscheidungen eher schwer war, sich zurück zu integrieren in Hamm“. Dort ist er Verwaltungsleiter des Rechtsamtes. „Es hat Spaß gemacht, zu helfen“, findet auch Matthias Nachtkamp, der die Grundlagen für das heutige Bauamt legte. Er besucht heute oft Freunde in Oranienburg.

„Das waren für uns damals bewegende Zeiten, viele emotionale Bindungen und Freundschaften sind entstanden“, so Hans-Joachim Laesicke, der die Berater der ersten Stunde zu seiner Verabschiedung eingeladen hatte. Eine Abschiedstour sei es aber nicht. Man will sich weiter sehen.

Einig war man sich, dass trotz mancher Blender, Hochstapler, windige Gebrauchtwarenhändler und Versicherungsagenten, die auch Oranienburg heimsuchten, die Einheit gelungen sei. „Reisen und Begegnung ist wichtig, so kann man die Einheit erreichen“, so Köster.

Von Heike Bergt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
freenet TV

Heiligabend fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag. Sollten die Geschäfte trotzdem öffnen?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg