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Lokales Die erstaunliche Karriere des Stefan Raab in Bildern

Die erstaunliche Karriere des Stefan Raab in Bildern

Der Bürgerschreck: Im Dachgeschoss seines Elternhauses in Köln-Sülz bastelte Stefan Raab ab 1990 parallel zu Metzgerslehre und Jurastudium Werbejingles. 1993 wurde er bei Viva vorstellig – und Moderator der Show „Vivasion“. Als Bürgerschreck mit Ukulele schrieb er Hits wie ­„Böörti Böörti Vogts“ und „Hier kommt die Maus“. 1997 mischte er mit Guildo Horn den ESC auf, im Jahr 2000 trat er selbst an („Wadde Hadde Dudde Da“). Quelle: imago
Der Comedian: Mit der Pro7-Show „TV total“ wurde Raab ab 1999 zur Galionsfigur der Spaßgesellschaft – etwa mit der Vertonung von Gerhard Schröders Satz „Hol mir mal ’ne Flasche Bier“, die Platz zwei der Charts erreichte. Elton – zunächst „echter“ Praktikant – war ab 2001 Dauergast. Der Auftritt einer Sächsin bei „Richterin Barbara Salesch“ verschaffte Raab den Hit „Maschendrahtzaun“ – und eine von vielen Klagen. Quelle: dpa
Der Erfinder: Aus einer Quatschwette bei „Wetten, dass ...?“ wurde eine Quatschsportart: Bei der „Wok-WM“ schickte Raab ab 2003 Prominente in Reisschüsseln die Bobbahn herunter, es folgten Spin-off-Formate wie Turmspringen, Eisfußball, Autoball oder die „TV total Stock Car Crash Challenge“. „TV total“ wurde zur Keimzelle eines TV-Kosmos. Als Anti-Dieter-Bohlen entdeckte er Stefanie Heintzmann, Max Mutzke und Lena. Quelle: dpa
Der ESC-Pate: Der Triumph von Oslo war sein größter Erfolg. Im Winter 2010 suchte er mit der ARD „Unseren Star für Oslo“ – und fand eine 18-jährige Hannoveranerin, die das Land in kollektives Verzücken versetzte. Lena Meyer-Landrut siegte beim Eurovision Song Contest – und 40 000 Menschen empfingen sie und Raab in Hannover. Den ESC 2011 moderierte Raab mit Judith Rakers und Anke Engelke – der Lohn: Fernsehpreis.
Der Seriöse: Raab und Politik? Ernsthaft? Hitzig diskutierte das Land Raabs Teilnahme am Kanzlerduell 2013 zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück. Er überzeugte auch Skeptiker mit Mut und Hartnäckigkeit („Das ist doch keine Haltung zu sagen: Ich will nur gestalten, wenn ich auch King of Kotelett bin!“). Im Talk „Absolute Mehrheit“ zeigte er, was er unter Polit-TV versteht. Es blieb bei sechs Ausgaben.
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