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Lokales Planungswerkstatt Lustgarten

Planungswerkstatt Lustgarten

Im Entwurf des Karlsruher Büros Agence Ter ist der Erhalt des Hotels Mercure von Anfang an nicht vorgesehen. Das Planungsteam setzt auf eine moderne Gestaltung der Freifläche, die sie in drei große Teile unterteilt: Ein repräsentativer Eingang am Marstall, ein Stadtplatz aus Beton mit Baumreihen und einem Bassin an der Stelle des Hotels sowie ein grüner Garten für Sport, Freizeit und Erholung bis zur Lindenallee im Süden. Auf dem Stadtplatz gibt es die Möglichkeit, eine Bushaltestelle zu errichten.

Quelle: Repro: MAZ

Im Entwurf des Potsdamer Planungsbüros Dietz Joppien bleibt die Weite des Stadtplatzes erhalten. Der Lustgarten erhält eine zentrale Allee, um ihn stärker an die Stadt zu binden. Großveranstaltungen wie die Herbst- und Frühjahrmesse sollen nicht mehr auf dem Stadtplatz gefeiert werden. Das Hotel wird auch hier zu Beginn abgerissen, an dessen Stelle ist Platz für gastronomische Angebote geplant. Das Neptunbassin wird wieder hergestellt.

Quelle: Repro: MAZ

Die Gruppe Planwerk aus Berlin will die thematischen Veränderungen in der Geschichte des Lustgartens wieder aufgreifen. Zunächst soll das Mercure bleiben, in der zweiten Bauphase soll es ebenfalls abgerissen werden. An dessen Stelle ist Platz für Ausstellungen, Veranstaltungen und Gastronomie geplant. Der Festplatz wird erhalten und im westlichen Bereich durch eine Skateranlage erweitert. Eine Rampe soll zum südlichen Garten führen. Das Neptunbassin wird wieder hergestellt. Durch die Kleingartenanlage am Lustgartenwall soll ein öffentlicher Weg führen.

Quelle: Repro: MAZ
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