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Lokales Diese Kräfte walten und walzen auf der Nuthestraße

Diese Kräfte walten und walzen auf der Nuthestraße

Der Beschicker: Seine Aufgabe ist es, der Maschine, die am Ende die Fahrbahn asphaltiert, gleichmäßig Material zu liefern. Lastwagen kippen ihre Ladung in das große Maul des Beschickers. Ein Förderband schafft dann bis zu 1200 Tonnen pro Stunde in den Vorratsbehälter des dahinter in geringem Abstand fahrenden Asphaltfertigers. Beschicker und Fertiger sind wie Bruder und Schwester. Ein elektronischer Abstandshalter verhindert, dass die 23,8 Tonnen schwere Maschine keine andere rammt.

Quelle: Köster

Der Asphalt-Fertiger: 400. 000 Euro teuer, ist der Asphalt-Fertiger das Herzstück der Baustelle. Er verteilt den Asphalt grob auf der Piste. Dabei ist entscheidend, dass nicht durch Stöße größere Unebenheiten entstehen. Die müssten dann von den Walzen aufwendig planiert werden. Auf zehn Metern Breite zieht das mehr als 21 Tonnen schwere Gefährt seine zähe Spur durch die Landschaft. 700 Tonnen Asphalt kann das Gerät pro Stunde verarbeiten. Laien staunen immer wieder, wie schnell ein Kilometer Fahrbahn neu entsteht.

Quelle: Köster

Die Asphalt-Walze: Ein Klassiker seit dem Dampfmaschinenzeitalter ist die Walze. Sie fährt hinter dem Asphalt-Fertiger her und plättet das zähe schwarze Gemisch. Damit nichts anbäckt, werden ihre beiden Stahlwalzen mit Wasser berieselt – 850 Liter passen in den Tank. Neun Tonnen wiegt das plumpe Gefährt, mehr als Tempo 11 schafft es nicht in der Stunde. Der Koloss ist so lange auf der neuen Deckschicht unterwegs, bis der Belag so dicht ist, dass selbst schwere Lastwagen ihn nicht mehr verformen können.

Quelle: Köster
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