Menü
Anmelden
Lokales „Liebe in der Kranken-Stube“

„Liebe in der Kranken-Stube“

„Lieber Schwager, sende dir nebst Familie einen lieben Gruß aus meiner neuen Garnison. Habe aber bis jetzt noch keinen Dienst machen müssen. Augenblicklich befinde ich mich im Lazarett wegen meinem linken Arm. Es grüßt dich nebst Familie ganz herzlich dein Schwager Paul.“ 29.9.1915 von Neuruppin nach Berlin. Das Motiv zeigt den Rosenplatz, auf dem seit 1913 ein Kriegerdenkmal stand. Quelle: Repro/Mischa Karth
„Liebe Eltern, bin am 3. Feiertag wieder um 12 Uhr glücklich hier angekommen, haben nur 3 Stunden schlafen können. – Vorgestern haben wir eine große Nachtübung gehabt, einen großen Marsch, verbunden mit einem Gefecht. Heute liege ich in der Kranken-Stube, habe mir Bronchial-Katarrh zugezogen. [...]“ 29.5.1915 von Neuruppin nach Berlin. Quelle: Repro/Mischa Karth
„Mein lieber Willi! Ich war nur 2 Tage wieder zu Hause und seit 2 ½ Wochen wieder auf der Tour, konnte R. nicht beruhigen; ich komme Mitte nächster Woche nach Berlin zurück und werde dann selbstverständlich mal zu R. hingehen. Hoffentlich geht es ihm gut. Herzl. Gruß ...“ 26.11.1915 von Rheinsberg nach Berlin. Quelle: Repro/Mischa Karth
„Herzl. Ostergrüße von hier sendet Dir Deine Margarete Corinth. Besten Gruß sendet Euch allen Elise Vogel.“ 3.4.1915 von Neuruppin nach Berlin-Tempelhof. Quelle: Repro/Mischa Karth
„Liebe Clara, Deinen lieben Brief erhalten. Muß Dir mitteilen, daß ich jetzt wehrdienstfähig bin und jedenfalls in den nächsten Tagen ausrücken werde. Habe heute von Otto die Karte zurück erhalten aus dem Felde, die ich vor Ostern geschrieben habe. Ob ich noch mal auf Urlaub komm, kann ich auch nicht bestimmt sagen. Viele Grüße an Dich u. Mariechen. Georg. [Vorderseite:] Was mit Otto nun geschehen ist, weiß ich auch nicht, sollte er auch schon verwundet sein. War vielleicht schon dahin ich kann mir das nicht denken.“ 13.4.1915 von Neuruppin nach Charlottenburg [damals noch eigenständige Großstadt]. Quelle: Repro/Mischa Karth
Anzeige