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Lokales Das sagen märkische Amtsträger zur Kreisreform

Das sagen märkische Amtsträger zur Kreisreform

Dietlind Tiemann, Oberbürgermeisterin Brandenburg/Havel (CDU): „Größere Verwaltungsstrukturen bedeuten eine zunehmende Entfernung von den Bürgern. Als einstige Stahlstadt konnte Brandenburg an der Havel den Umbruch nur schaffen, weil wir vor Ort die richtigen Entscheidungen treffen konnten.“ Quelle: dpa
Holger Kelch (CDU), Oberbürgermeister von Cottbus:  “Die Reform ist halbherzig und rein politisch motiviert. Es ist schon erstaunlich, dass an Kürzungen in Ministerien gar nicht gearbeitet wird. Als zweitgrößte Stadt Brandenburgs muss Cottbus kreisfrei bleiben.“ Quelle: dpa
Peter Ilk (parteilos), Bürgermeister Baruth/Mark: „Wir arbeiten schon freiwillig auf vielen Gebieten mit anderen Gemeinden zusammen. Was wir definitiv nicht brauchen, sind erzwungene Fusionen. Die Wege für die Bürger werden dann noch weiter.“ Quelle: Gudrun Ott
Karl-Ludwig Böttcher, Geschäftsführer Städte- und Gemeindebund Brandenburg: „Es ist weiter unklar, welche Ebene welche Aufgabe wahrnehmen soll, welche Strukturen sich daraus ableiten und wie das belastbar finanziert werden soll. Bislang gibt es kein Leitbild, sondern ein Leidensbild.“ Quelle: dpa
David Kaluza (parteilos), Bürgermeister Niederer Fläming: „Wenn das Leitbild so verabschiedet wird, wäre das schlicht eine Katastrophe – gerade für die kleinen Gemeinden auf dem Land.“ Quelle: Archiv
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