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Lokales Kriminalitätsbilanz 2017: Weniger Diebe, mehr Schläger

Kriminalitätsbilanz 2017: Weniger Diebe, mehr Schläger

EIGENTUMSKRIMINALITÄT: Vor allem der Rückgang bei den Diebstählen drückte die Gesamtkriminalität. Knapp 66 900 Fälle wurden erfasst, das sind rund 8700 weniger als im Vorjahr. Besonders starke Rückgänge gab es mit minus 38 Prozent bei den Diebstählen aus Kellerräumen. Gleichzeitig ging aber auch die Zahl der Autodiebstähle von knapp 2900 auf gut 2500 zurück, die Zahl der Wohnungseinbrüche sank von 4200 auf 3200. Bemerkenswert: Seit den 1990er Jahren steigt kontinuierlich der Anteil der Wohnungseinbrüche, bei denen die Täter scheitern. Zuletzt lag die Versuchsquote bei fast 40 Prozent.

Quelle: dpa

GEWALTKRIMINALITÄT: Auch wenn die Gewaltkriminalität nur einen kleinen Anteil ausmacht, macht sie vielen Bürgern Sorgen. Im vergangenen Jahr wurden 5100 Gewaltstraftaten erfasst - rund 400 Fälle mehr als im Vorjahr. Bereits 2016 war dieser Bereich, der zum Beispiel Mord, Totschlag, Vergewaltigung oder gefährliche Körperverletzung umfasst, angestiegen. «Selbstverständlich sind das genau die Straftaten, die das Sicherheitsgefühl der Menschen in ganz besonderer Weise beeinträchtigen», sagte Schröter. Deshalb müsse man hier dagegenhalten.

Quelle: Peter Geisler

DROGENKRIMINALITÄT: Die Zahl der Rauschgifttoten stieg deutlich von 21 auf den Rekord von 30 an. «Das Ende einer langen Drogenkarriere ist häufig der Tod», sagte Schröter dazu. In sechs der Fälle gehen die Ermittler von Suizid aus, die meisten anderen sind auf eine Überdosis mit verschiedensten Rauschgiften zurückzuführen. Die Zahl der von der Polizei erfassten Rauschgiftdelikte stieg leicht um 270 auf 7600 Fälle.

Quelle: dpa
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