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100.000 Besucher strömen aufs Havelfest

Feierwochenende in Brandenburg 100.000 Besucher strömen aufs Havelfest

Das Havelfest in Brandenburg/Havel ließ bei rund 100.000 Besuchern kaum Wünsche offen. Mit Ausnahme des Freitagabends war das Wetter perfekt. Nicht zu heiß, aber auch nicht zu kalt oder feucht. Tausende Einheimische und Gäste drängten sich an beiden Ufern der Havel. Auf dem Fluss fand eine langjährige Beziehung ihr Happy End.

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Musikalischer Kehraus am Heineufer

The Clogs waren mit ihrem Auftritt einer der Publikumsmagneten.

Quelle: Rüdiger Böhme

Brandenburg/H. Für ein Happy End ist es nie zu spät. Seit 26 Jahren sind die Brandenburger Cordula Rieke und Christian Pallentin schon ein Paar, gemeinsam haben sie einen 15jährigen Sohn. Am Sonntag beim Entenrennen des Havelfestes hat sich der Mann endlich getraut, ein Herz gefasst und seine Liebste gefragt, ob sie ihn nun heiraten möchte. „Wenn wir schon die Silberhochzeit verpasst haben“, fügte er hinzu. Cordula Rieke sagte: Ja.

Auf einem Boot mitten auf der Havel, kurz vor dem Start des AOK-Entenrennens und vor Tausenden Zuschauern machte der Urbrandenburger seinem Schatz den Heiratsantrag. Sogar Sekt war an Bord. Wenn das mal kein Zufall ist.

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Das Havelfest in Brandenburg an der Havel ließ bei rund 100 000 Besuchern kaum Wünsche offen. Mit Ausnahme des Freitagabends war das Wetter perfekt. Nicht zu heiß, aber auch nicht zu kalt oder feucht. Tausende Einheimische und Gäste drängten sich an beiden Ufern der Havel. Auf dem Fluss fand eine langjährige Beziehung ihr Happy End.

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Ein Happy End hat das Havelfest auch für Christin Seedorf. Die Erzieherin ist 27 Jahre alt und lebt seit drei Jahren in Brandenburg/Havel. Seit Samstagabend ist sie die Havelkönigin, setzte sich vor der Sponsoren:jury gegen die beiden Konkurrentinnen durch.

Polizei registriert nur wenige Straftaten

Aus polizeilicher Sicht verlief das Havelfest ruhig ohne besondere Vorkommnisse. Während der Veranstaltung bis zum Sonntagnachmittag wurden von Polizeibeamten drei Anzeigen aufgenommen, berichtet (Körperverletzung, Verstoß BtMG und Diebstahl) aufgenommen, berichtet Polizeihauptkommissar Marko Lange.

Eine Prügelei ereignete sich am Freitag gegen 20.50 Uhr auf dem Neustädtischen Markt. Eine Menschentraube stand um zwei junge Männer. Ein 23-Jähriger, bei dem ein Alkoholgehalt von 2,12 Promille festgestellt wurde, schlug einem ein Jahr jüngeren Mann ins Gesicht.

Ein Handy wurde gestohlen, als eine Gruppe junger Leute sich am Sonntag um 1.30 Uhr in der Hauptstraße. Sie hatten ihre Handy auf eine Tasche gelegte, am Ende fehlte eins.

Mit kleinen Mengen Drogen erwischten Mitarbeiter des Jugendschutzes eine 15-Jährige. Die Polizei übergab das Mädchen den Eltern.

Auf der Havel wurden von der Wasserschutzpolizei zeitweise Sperrungen der Wasserstraße vorgenommen.

Das diesjährige Havelfest ließ kaum Wünsche offen. Mit Ausnahme des Freitagabends war das Wetter perfekt. Nicht zu heiß, aber auch nicht zu kalt oder feucht. Tausende Einheimische und Gäste drängten sich an beiden Ufern der Havel zu den Bühnen, an denen Attraktionen non stop geboten wurden.

Vor allem Samstag herrschte auch Stop and Go auf der Hauptstraße. Beste Stimmung herrschte an diesem Wochenende bei dem grandiosen Altmeister-Heino-Auftritt, dem volkstümlichem Holzmichlgastspiel und den fesch gewandeten Clogs.

Matthias Kenzler moderierte das Drachenbootrennen, das wieder in den Kategorien „Sport“ und „Fun“ gestartet wurde. Bei den Spaßpaddlern setzten sich im Finale die „Kabeldrachen“ gegen die „Getriebedrachen“ durch. In der Kategorie „Sport“ hatten die „Designer Drachen“ die Nase vorn und holten sich den Siegerpokal, weil sie im Finale schneller waren als die „Justizdrachen“.

Im Verlauf des Havelfestes hatte auch der Brandenburger Schlagersänger Marco Lessentin seine Bühne. Mit seinem Partner Fresh Fox präsentierte er seinen neue CD. Auch der Nachwuchs fand sein Publikum. Die Jungen und Mädchen der Kita „Wellenreiter“ zum Beispiel traten als Kindertalente auf und zeigten ihr Programm „Immer in Bewegung“.

Die Polizei sprach von einem ruhigen Fest, auf dem sie nur selten eingreifen musste. Einige Falschparker beklagten die scharfen nächtlichen Kontrollen von Ordnungsamtsmitarbeitern, die ihnen die Lauen vermiesten.

Information: Lesen Sie auf der folgenden Seite, was Heino und De Randfichten dem Publikum zu bieten hatten.

Von Jürgen Lauterbach und Rüdiger Böhme

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