Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel 130 Jahre: Feuerwehr Plaue feiert große Party
Lokales Brandenburg/Havel 130 Jahre: Feuerwehr Plaue feiert große Party
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:43 05.06.2016
Quelle: Krumnow
Anzeige
Plaue

Nur wenige freiwillige Feuerwehren der Region können auf 130 Jahre ihres Bestehens zurück blicken. Die Freiwillige Feuerwehr Plaue hat dieses Ereignis mit einer festlichen Veranstaltung am Freitagabend im Plauer Schloss und mit einem Volksfest am Samstag mit den Bürgern von Plaue auf dem Vorplatz des Schlosses öffentlich gefeiert.

„Die Dankesworte des Beigeordneten Michael Brandt am Freitag haben den nur zehn Aktiven der kleinen Truppe gut getan“, sagte Löschgruppenführer Ron Krone. „Und mit vollem Recht ist auch den Mitgliedern der Alters- und Ehrenabteilung und den 40 Mitgliedern des Feuerwehrvereins und deren Partnern Anerkennung ausgesprochen worden.“

Michael Brandt sprach anlässlich des Jubiläums. Quelle: Krumnow

Trotz der festlichen Veranstaltung am Freitag waren sie alle am Samstag auf den Beinen, um den 130. Geburtstag der Wehr öffentlich zu feiern, zu dem im Jahr 1886 genau 25 Plauer Bürger den Grundstein gelegt hatten. Angesichts der vergangenen Jahrzehnte, allein seit 1945 gab es neun Wehrführer, hatten die Plauer mithilfe von Kameraden benachbarter Wehren eine kleine Technikschau vorbereitet. Die historische Kostbarkeit unter den Fahrzeugen stellte der 1912 gebaute Spritzenwagen dar, bei dem es auf die Muskelkraft der Feuerwehrleute ankam. Bei dem Spaßeinsatz, einer der Kameraden kam im Nachhemd, löschten sie unter dem Beifall lachender Zuschauer den Brand eines kleinen Hauses.

Das, die Höhenrettung aus einem Fenster des Schlosses, die Bergung eines Menschen aus einem durch einen Unfall beschädigten Auto, das Unterhaltungsprogramm zum Abend und das für Feuerwehrfeste kulinarische Angebot wie Bratwurst und Steak vom Grill und Erbsensuppe aus der Feldküche machten das Fest zu einer runden Sache. Neben den sieben in diesem Jahr bereits absolvierten Einsätzen boten die aktiven und passiven Mitglieder im Bund mit den Frauen und Männern des Fördervereins so eine Vistenkarte ihres Leistungsvermögens.

Fest in Plaue zum Feuerwehrjubiläum. Quelle: Krumnow

„Ja, unser Team ist eben Spitze“, sagte dann auch Vereinsmitglied Steffen Menzel. Zu ihnen gehörten jene, die kurz vor der Festveranstaltung am Freitag im Gerätehaus noch schnell Zwiebeln und Kartoffeln schälten oder Doreen Landeck, die am Samstag in aller Frühe in ihrem „Lädchen“ in der Gartenstadt 800 Brötchen backte. Vorsichtshalber habe sie schon vor Mitternacht die Festveranstaltung verlassen. Andere, wie Wehrführer Ron Krone, fanden sich ebenfalls früh schon wieder im Gerätehaus ein, um beispielsweise Feuer unter die Erbsensuppe zu machen.

„Wie bei einem Einsatz sollte nichts schiefe gehen“, sagte Ron Krone, der das Fest erst spät verlassen hatte. „Ein Kaptän geht eben zuletzt vom Schiff“, kommentierte das der 44-Jährige, der 2013 die Wehr übernommen hat.

Info: Mit der Medaille „Für Treue Dienste in Gold“ wurde Wolfgang Steinick für seine 60-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr ausgezeichnet. Das „Ehrenzeichen in Gold“ des Feuerwehrverbandes erhielten Doreen Landeck und Manfred Marianczyk für langjährige Vereinsarbeit. Zum Jugendwart ernannt wurde Marcel Streich.

Von Jürgen Krumnow

Brandenburg/Havel 55-Jähriger erleidet Kopfverletzungen - Rücksichtsloser Rad-Raser mäht Fußgänger um

Mit schweren Verletzungen am Kopf ist am späten Samstagnachmittag ein 55 Jahre alter Mann in das Städtische Klinikum Brandenburg eingeliefert worden. Ein Radfahrer war offenbar mit hohem Tempo durch die Fußgängerzone gefahren und dabei mit dem Älteren kollidiert. Nun ermittelt die Kriminalpolizei.

05.06.2016

Initiatoren des Flüchtlingsprojektes „Havelgarten“ haben am Samstag anlässlich des Krugparkfestes in Brandenburg an der Havel den Umweltpreis 2016 erhalten. Brandenburger und Menschen aus Krisengebieten haben gemeinsam ein großflächige Brache urbar gemacht. Das passte aus einem besonderen Grund sehr gut zum Motto der Veranstaltung.

05.06.2016

In einem Gerichtsverfahren soll geklärt werden, ob der frühere Brandenburger Stadtverordnete Hanns-Peter Müller vor rund dreieinhalb Jahren wegen grober ärztlicher Behandlungsfehler im städtischen Klinikum gestorben ist. Die Witwe klagt gegen das Klinikum und seine Ärzte. Das Krankenhaus bestreitet deren Verschulden. Sie hätten standardgerecht behandelt.

05.06.2016
Anzeige