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Brandenburg/Havel 15 Jahre erfolgreich getanzt und durchgehalten
Lokales Brandenburg/Havel 15 Jahre erfolgreich getanzt und durchgehalten
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00:29 14.10.2015
Ein Leben für den Tanz nach den schweren Zeiten der Ballett-Abwicklung vor 15 Jahren. Quelle: Volkamr Maloszyk
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Brandenburg an der Havel

Die Brandenburger Tänzerin und Choreografin Inga Lehr-Ivanov hat nach der traurigen Abwicklung des Ballettensembles des Brandenburger Theater vor 16 Jahren die Hände nicht in den Schoß gelegt. Ihre Profession wollte sie nicht aufgeben. Die leidenschaftliche Liebe zum Tanz hat sie immer wieder ermuntert, trotz mancher Widrigkeiten, dabei zu bleiben, etwas Eigenes auf die Füße zu stellen. Inga Lehr-Ivanov gründete die Kasmet-Ballett-Company, mit der sie seit 15 Jahren jährlich Tanzinszenierungen erarbeitet und im Theater der Havelstadt aufführt. Mittlerweile sind 20 Produktionen entstanden. Professionelle Tänzerinnen und Tänzer gewann sie dafür. Mit von der Partie sind auch die Eleven der Kasmet-Ballett-Schule. Sie erfreut sich großer Beliebtheit in Brandenburg und darüber hinaus. Kinder und junge Leute von 3 bis 25 Jahren entdecken in ihr die wunderbare Welt des Tanzes.

Mittlerweile gibt es 20 Produktionen

Die Tänzerin, Choreographin und Pädagogin muss gleich mehrere Jobs absolvieren. Von der Choreographie, der Trainingsleitung, dem Tanzen über das Lehren, die Dramaturgie, dem Kostüm- und Bühnendesign bis hin zur Geschäftsführung ist alles dabei, was ein freies Theater benötigt. In ihrem Mann, dem Tänzer Mario Ivanov, und anderen Familienmitgliedern bekommt Inga Lehr-Ivanov unerlässliche Hilfe.

Die kleinen und großen Schülerinnen und Schüler standen am Wochenende gemeinsam mit den „alten Hasen“ Bianca Behrend, Alina Bossert, Cristina Voce, Inga Lehr-Ivanov, Sidnei Brandao und Mario Ivanov auf der großen Bühne des Brandenburger Theaters, um das 15jährige Jubiläum der Kasmet-Ballett-Company mit einer Gala zu feiern. Engagierte Hilfe gaben wiederum Mitarbeiter des Theaters. Den Darbietungen und dem Bühnenraum haben sie in puncto Bild, Beleuchtung und Ton eine eindrucksvolle Stimmung gegeben. Auch die Brandenburger Symphoniker haben es sich nicht nehmen lassen, dabei zu sein. Mit Esprit, Sensibilität und Klangschönheit musizierten sie unter der Leitung des umsichtigen Dirigenten Hannes Ferrand das Tanznummernprogramm „Getanzte Filmmusikträume.

Ballettschule punktet mit Darbietungen

Da waren bekannte Kompositionen zu berühmten Filmen wie „Schindlers Liste“ von John Williams, „La Strada“ und „The Godfather“ von Nino Rota, „Die fabelhafte Welt der Amélie“ von Yann Tiersen zu hören, auch Evergreens von Bert Kaempfert oder Alex North, Populäres von George Gershwin („Rhapsody in Blue“) Leonard Bernstein („West Side Story“). Bei der Rhapsody in Blue konnte der Pianist Jörg Daniel Heinzmann für den virtuosen Klavierpart gewonnen werden. Inga Lehr-Ivanov choreographierte alle Szenen, die teilweise aus bisherigen Inszenierungen stammen, mit feiner Fantasie. Man erlebte, dass die Company mit den verschiedenen tänzerischen Stilen vertraut ist. Doch dem Auftakt, in dem der klassische Spitzentanz mit dem „Hässlichen Entlein“ demonstriert werden sollte, gab es noch eine Schwere, die aber im Laufe des Abends verschwand, spätetstens bei der Chaplin-Szene. Fast jede Szene erzählte eine berührende oder heitere Geschichte für die Inga Lehr-Ivanov eine passende Choreographie fand und in der die Tänzerinnen und Tänzer mit einer adäquaten Ausdrucksweise aufwarteten.

Die Kinder der Ballettschule konnten mit ihren Darbietungen natürlich wegen ihrer Natürlichkeit punkten (Kuckucks-Tanz) und die älteren Schülerinnen und Schüler begeisterten vor allem mit dem rhythmisch mitreißenden Tanz „Cantina Band“. Auch Samuel Ivanov war tanzend zu erleben, konnte jedoch als darüber hinaus als wendig-pfiffiger und charmanter Moderator sehr für sich einnaehmen. Nach dem temperamentvollen Finale mit Tänzen aus Bernsteins „West Side Story“ war der Jubel für die Darbietungen, für alle Mitwirkenden und vor allem für die Inga Lehr-Ivanov sehr groß.

Von Klaus Büstrin

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