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20. Jazzfest „Swinging Brandenburg“

Musikveranstaltung in der Altstadt 20. Jazzfest „Swinging Brandenburg“

Am 4. und 5. September 2015 veranstalten die Jazzfreunde Brandenburg zum 20. Mal das Jazzfest „swinging brandenburg“ in der Havelstadt. Zwei Tage lang stehen gestandene Künstler der Szene sowie auch regionale Amateurensembles auf den Bühnen der Altstadt. Beim Jubiläumsfest gibt es zudem eine Premiere.

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Die Bigband der Musikschule „Vicco von Bülow“.

Quelle: privat

Brandenburg an der Havel. „Zum Jubiläum möchten wir etwas Besonderes bieten“, sagt Chrissanti Helmke, Vereinsvorsitzende der Jazzfreunde Brandenburg. Zum 20. Mal richtet der Verein am Freitag und Samstag, 4. und 5. September, sein Jazzfest „swinging brandenburg“ aus. Das Programm kann sich sehen lassen, kostet für die Besucher aber mehr als in den vergangenen Jahren. Für eine Tageskarte bezahlen sie nun 15 statt bisher 10 Euro, ein Kombiticket für beide Abende gibt es für 25 Euro.

Das ist ein angemessener Eintrittspreis, finden die Veranstalter. Schließlich bekomme man für sein Geld eine Menge geboten. Auf zwei Bühnen – auf dem Hof der Stadtverwaltung am Altstädtischen Markt und beim Bürgerhaus in der Bäckerstraße – erwartet die Besucher zwei Abende lang Live-Musik.

Größter Förderer ist die Stadt

Neben regionalen Amateurensembles treten auch gestandene Größen der Jazzszene auf, die entsprechend bezahlt werden müssen. „Für die Gagen ergibt sich eine Gesamtsumme von 18.000 Euro“, so Chrissanti Helmke. Hinzu kommen Kosten für die Bühnentechnik und Werbung. Finanziell unterstützt wird das Jazzfest von zahlreichen lokalen Betrieben und Privatpersonen. Größter Förderer ist die Stadt Brandenburg, die den Organisatoren 6500 Euro zur Verfügung stellt.

Um die Zusammenstellung des Musikprogramms kümmerte sich hauptsächlich Jazzfreund Jens Naumilkat. „Zum Jubiläum sollte man singen“, findet er und legte den Fokus in diesem Jahr daher auf Vokalmusik. Die Auswahl der passenden Künstler war dabei gar nicht so einfach. „Wir hatten ein unglaubliches Angebot an Bands und haben teilweise 300 E-Mails pro Woche bekommen“, sagt Naumilkat.

Nicht ausschließlich Jazz

Am Ende schafften es insgesamt 15 Programmpunkte in den Spielplan von „swinging brandenburg“. Auf der Lions-Bühne am Altstädtischen Markt sind zum Beispiel die internationalen Jazzgrößen Joe Pisto aus Italien, der 85-jährige Ack von Royen aus den Niederlanden sowie die in Berlin lebende Texanerin Twana Rhodes mit dabei. Roger Pabst und die Swingin’ Strangers präsentieren die erfolgreichsten Hits von Frank Sinatra, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre.

Nicht nur Jazz, sondern auch Einflüsse anderer Musikrichtungen gibt es im Bürgerhaus in der Bäckerstraße zu hören. Die Berliner Band Wood in di Fire kommt etwa mit jamaikanischen Reggae-Rhythmen in die Havelstadt. Mop Mop aus dem italienischen Cesena bewegt sich musikalisch zwischen Jazz, Funk und Latin. Im Bürgerhaus klingen beide Abende zudem mit der Jazzlounge und angesagten DJs aus.

Beim Havelfest fing alles an

Als Teil des damaligen Havelfestes ging das Brandenburger Jazzfest erstmals im Jahr 1996 an den Start.

Schnell entwickelte sich eine eigene Veranstaltung, die zunächst allerdings lange einen passenden, festen Austragungsort suchte.

Das Jazzfest wurde unter anderem auf dem Molkenmarkt, im Paulikloster sowie in der Steinstraße gefeiert.

Seit einiger Zeit ist die Veranstaltung der Jazzfreunde Brandenburg nun in der Altstadt zu Hause. Das Fest hat sich dort etabliert und ist zu einem Kulturhöhepunkt der Havelstadt geworden.

„Das Programm ist wie immer so gestrickt, dass man von jedem etwas mitbekommen kann“, sagt Vereinschefin Helmke. Die Jazzfest-Besucher haben also die Möglichkeit, sich an den Profis von außerhalb genauso zu erfreuen wie an den heimischen Künstlern. Aus der Stadt Brandenburg beteiligen sich die Bigbands der Freien Musikschule sowie der Musikschule „Vicco von Bülow“.

Die freie Musikschule übernimmt zudem die Verantwortung für den Workshop, der in diesem Jahr zum ersten Mal angeboten wird. Angeleitet durch vier studierte Jazzmusiker steht das gemeinsame Spiel im Fokus. Den Teilnehmern soll die Möglichkeit geboten werden, ihre Fähigkeiten in den Bereichen Improvisation und Kommunikation in einer Band zu verbessern. Am Ende des Workshops steht ein Auftritt im Bürgerhaus. „Für Kurzentschlossene gibt es noch ein paar freie Plätze“, informiert Musikschulleiter Markus Angelstein. Anmeldungen nimmt die Freie Musikschule entgegen.

Eintrittskarten für das 20. Jazzfest gibt es in der MAZ-Ticketeria in der Sankt-Annen-Galerie.

Von Norman Giese

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