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Brandenburg/Havel 22. Jazzfest: Swing, Soul und Poesie
Lokales Brandenburg/Havel 22. Jazzfest: Swing, Soul und Poesie
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14:58 15.08.2017
Sorgen für Stimmung im Publikum: Musiker beim Brandenburger Jazzfest. Quelle: Jacqueline Steiner
Brandenburg/H

Doch, das diesjährige Jazzfest, das vom 25. bis zum 27. August die Brandenburger Altstadt wieder grooven lassen will, könnte ein großer Erfolg werden. Es hat sich in den vielen Jahren immer wieder bestätigt: Ein Jazzfest ist dann gelungen, wenn die Mischung stimmt. Aber gibt es dafür ein Erfolgsrezept? Nein.

Ob ein Jazzfest erfolgreich ist oder nicht, hängt natürlich am meisten vom Publikum ab und ob es sich von dem Programm angesprochen fühlt. Jazz ist keine Opa-Musik, wie vielfach behauptet wird. Zumindest nicht in Brandenburg an der Havel. Hier kommen auch junge Leute, sogar mit Kinderwagen, zu den Konzerten. „Die Bandbreite beginnt etwa bei 25-Jährigen und deckt das gesamte Alters-Spektrum ab“, erläutert Jazzfreunde-Chef Markus Angelstein, Leiter der Freien Musikschule. Es sei in der Tat nicht ganz einfach, junge Menschen für Jazz zu begeistern, räumt Angelstein ein. „Deshalb haben wir für die Bühne im Hof des Bürgerhauses eher experimentellere Bands eingeladen, die mit elektronischen Klängen arbeiten.“

Dort tritt beispielsweise das „Miramode Orchestra“ auf (Freitag 22.30 Uhr) und die „Marcel Krömker Group“ (Samstag 20.30 Uhr) mit ihrem anspruchsvollem Jazz-/ Pop-Sound, so dass junge Zuhörer vertraute Klänge erleben können.

Auffällig ist auch, dass von den 13 Bands im diesjährigen Programm viele Berliner und Brandenburger Künstler vertreten sind. Auch das ist Absicht. Nachdem in den beiden Vorjahren Bands aus aller Welt aufgetreten sind, wollen die Jazzfreunde diesmal wieder stärker einen regionalen Bezug herstellen.

Beleuchtete Altstadt zum Jazzfest. Quelle: Ina Schidlowski

Los geht es am Freitag 25. August auf der Lions-Bühne am Altstädtischen Markt mit der Big Band Brandenburg mit Bandleader Felix-Otto Jacobi, der die Leitung der Band 2014 von Ede Merkel übernahm, der sie zuvor seit ihrer Gründung 2010 geleitet hatte. Mit Hits wie „One O Clock Jump“ oder „Chatanooga Choo Choo“ hat die Band, die unter anderem auch selten gespielte Big-Band-Raritäten im Repertoire hat, bei ihren Auftritten ihr Publikum restlos begeistert.

Schwungvolle Swingmusik der 1920er- und 1930er-Jahre mit dem „Tim Rag Department“, das „Contrast Trio“ mit einer Mischung aus Jazz, Elektronik und soundtrackartiger Musik, die surinamische Sängerin Nanghiti, die Poesie mit Soul verbindet – es gibt kaum einen Musikstil, den es nicht gibt auf diesem Jazzfest. Dafür sorgen unter anderem auch die sieben Musiker von „Seba Kaapstad“, die Samstagabend ab 22 Uhr auf der Lions-Bühne europäische Musik spielen, die mit dem modernen, tanzbaren Jazz Südafrikas eine spannende Verbindung eingeht. In der Fouqué-Bibliothek tritt am Samstag um 19.30 Uhr das Bondi- Zverkhanovsky-Duo auf mit Jazz-Standards des Swing- und Pre-Swing-Zeitalters.

Das legendäre Programm „Jazz, Lyrik, Prosa“ mit Harald Arnold und dem Pianisten Matthias Hessel, mit dem das Jazzfest traditionell immer eröffnet wurde, kann dieses Jahr aus Termingründen leider nicht stattfinden.

Weitere Informationen zum Programm und zum Ticket-Verkauf unter www.jazzfreunde-brandenburg.de

Von Ann Brünink

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