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Brandenburg/Havel 250 Mopeds beim ersten Simson-Treffen
Lokales Brandenburg/Havel 250 Mopeds beim ersten Simson-Treffen
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20:39 26.06.2016
Jan Lange (links) und Axel Neumann mit der seltenen SR2 in blauer Lackierung Quelle: Christine Lummert
Netzen

Zwischendurch musste immer wieder mal ein bisschen Fahrtwind her, denn am Wochenende knallte die Sonne auf das Veranstaltungsgelände des ersten Simson-Treffens in Netzen. Vor allem zum Badestrand am Netzener See waren einige Zweiradfreunde unterwegs. Als die Gefährte noch brandneu waren, genossen schon die Mamas und die Papas der heutigen Besitzer dieses kleine Gefühl der Freiheit, mit einem Motor unterm Hintern endlich schneller am Ziel zu sein.

Rund 250 Mopeds waren beim 1. Simson-Treffen der Netzener Simsonfreunde zu sehen.

„Beim Netzener Simsonklub geht es ja unter anderem auch darum, den jungen Leuten zu zeigen, dass es sich lohnt die alte DDR-Technik zu erhalten, denn welches Moped mit 50 Kubik schafft schon 70 km/h“, sagte Jan Lange aus Krahne, dessen Sohn im Teenageralter bei den Netzener Simsonfreunden dabei ist.

Seltene Schätze auf der Wiese in der Netzener Schulstraße

Axel Neumann, der Vorsitzende des Netzener Vereins, der die Isolator-Zündkerze als Symbol im Vereinslogo trägt, freute sich besonders, dass Lange seine SR 2 aus dem Jahr 1959 mit zum Treffen auf die Wiese in der Netzener Schulstraße gebracht hat. „Hier stehen natürlich noch andere SR 2, aber gerade diese ist durch ihre blaue Lackierung ein ganz seltenes Stück, denn davon gibt es in ganz Deutschland nicht einmal 20 Stück“, erklärte Neumann.

Unter den etwa 250 präsentierten Fahrzeugen ließen sich von den rund 400 Besuchern noch viele andere Schätzchen entdecken. Zwischen der Simson-Vogelschar wurde über die Technik gefachsimpelt, in Erinnerungen geschwelgt und manches Moped wechselte auch den Besitzer.

Simsonfreunde haben sich im Januar gegründet

Die Netzener Simsonfreunde haben sich erst im Januar dieses Jahres gegründet. Seitdem sind aus den 13 Gründungsmitgliedern schon 34 Simsonfreunde geworden und auch am Wochenende lagen Beitrittsanträge aus. Patrick Gohlke aus Rädel überlegte noch, doch sein sechsjähriger Sohn Lukas wird vielleicht in zehn Jahren dabei sein, denn für ihn steht schon eine S 51, Baujahr 1987 bereit, die darauf wartet, wieder flottgemacht zu werden. „Daran ist von den Schrauben bis zu den Schellen noch alles original“, sagte Golke.

Zum ersten Platz beim am besten erhaltenen Original-Fahrzeug hat aber trotzdem nicht gereicht. Mathias Klein sicherte sich hier den Pokal mit seiner KR51-1S aus dem Jahr 1977. Den Pokal für den besten Neuaufbau ging an Olaf Kahle für eine KR 50 aus dem Jahr 1962.

Große Ausfahrt zum Abschluss

Neben dem entspannten Austausch über die eigenen Schätze, zu dem selbst Simson-Fans aus dem Harz und aus Nauen gekommen waren, ging es aber auch ums Feiern. Am Nachmittag gab es Kaffee und Kuchen, danach kam der Grill zum Einsatz. Für Stimmung sorgte erst ein DJ und am Samstagabend rockte die Lehniner Band Deti Kuul. Nach Hause gehen musste niemand, denn auf der Festwiese durfte auch gecampt werden. Am frühen Sonntagnachmittag waren alle wieder fit für die große Ausfahrt, die über einen 40 Kilometer langen Rundkurs von Netzen unter anderem über Prützke, Schmerzke, Wust und Schenkenberg führte.

Von Christine Lummert

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