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Brandenburg/Havel 30 Kameraden bringen Feuer unter Kontrolle
Lokales Brandenburg/Havel 30 Kameraden bringen Feuer unter Kontrolle
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15:33 28.09.2016
Brennendes Rieselfeld in Brandenburg-Wilhelmsdorf. Quelle: Stadtverwaltung
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Brandenburg/H

Am Mittwoch ist die Brandenburger Berufsfeuerwehr um 11.29 Uhr per Notruf zu einem nicht ungefährlichen Einsatz auf den Rieselfeldern nahe Brandenburg-Wilhelmsdorf gerufen worden, wo die trockenen Felder in Flammen standen. Durch die Brandenburger Leitstelle wurden sofort die Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr in Göttin alarmiert, die wenige Augenblicke später zum Einsatzort eilten.

Bei Eintreffen am Einsatzort bestätigte sich das vom Notrufer beschriebene große Feuer: Auf einer Fläche von etwa 30 Hektar loderten mehrere Brandstellen am Mittelweg in Richtung Wald. Schnell wurde deutlich: Hier droht Gefahr. Die Berufsfeuerwehr Brandenburg wurde deshalb am Einsatzort durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Brandenburg, der Freiwilligen Feuerwehr Kirchmöser, der Freiwilligen Feuerwehr Göttin sowie der Freiwilligen Feuerwehr Mahlenzien unterstützt.

Kameraden im Einsatz. Quelle: Stadtverwaltung

Insgesamt waren die Feuerwehren der Stadt Brandenburg an der Havel mit neun Feuerwehrautos und 30 Kameraden im Einsatz. Es wurden in der Folge drei Einsatzabschnitte gebildet an denen sechs C-Rohre zum Einsatz kamen. Ein Ausbreiten und Übergreifen des Feuers auf den Wald konnte so verhindert werden. Das Feuer war gegen 12.20 Uhr unter Kontrolle, teilt Uwe Hohn als stellvertretender Fachgruppenleiter mit. Am Nachmittag liefen die erforderlichen Nachlöscharbeiten. Um ein erneutes Aufflammen zu verhindern, erfolgen Kontrollen durch die Feuerwehr, die auch in der Nacht anhalten. Während des Einsatzes besetzten einige Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Brandenburg die Wache der Berufsfeuerwehr in der Fontanestraße, um für den Fall eines weiteren Feuers gerüstet zu sein.

Brennende Rieselfelder sind nicht ungefährlich. Der getrocknete biologische Abfall wird zu Torf, der wie Zunder brennt. Der für die Feuerwehr zuständige Beigeordnete Michael Brandt (CDU): „Es bestand die Gefahr, dass das Feuer den nahegelegenen Wald erreicht. Insbesondere der auffrischende Wind und die Wetterprognose ließen das Ereignis als potenziell gefährlich erscheinen.“ Durch das rechtzeitige Eingreifen der Feuerwehr und das professionelle Handeln der Einsatzkräfte konnte die Gefahr jedoch sehr schnell gebannt werden. Brandt: „Dafür gilt mein Dank allen Beteiligten.“

Die Ursache für den Brand, der offensichtlich an mehreren Stellen ausgebrochen sein könnte, ist derzeit offen. Die Sonne schien am Vormittag nicht. Gleichwohl wolle man derzeit nicht über Brandstiftung spekulieren, sagt der Beigeordnete.

Von Benno Rougk

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