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Brandenburg/Havel 30 junge Leute drehen ihr Happy End in Europa
Lokales Brandenburg/Havel 30 junge Leute drehen ihr Happy End in Europa
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15:10 04.12.2017
Eine Woche lang haben 30 Schüler aus der Ukraine, Frankreich und Deutschland in der Begegnungsstätte im Schloss Gollwitz intensiv an einem Kurzfilmprojekt gearbeitet. Quelle: Christine Lummert
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Gollwitz

Eine Woche lang haben 30 Schüler aus der Ukraine, Frankreich und Deutschland in der Begegnungsstätte im Schloss Gollwitz intensiv an einem Kurzfilmprojekt gearbeitet. Am Wochenende wurden die fertigen Filme vor Publikum gezeigt. Zur Präsentation waren neben Stiftungsvorstand Peter-Andreas Brand und der Gollwitzer Ortsvorsteherin Nicole Näther und Bildungsministerin Britta Ernst gekommen.

„Je zehn Schüler aus der Europaschule in Straßburg, der Oberschule Nr. 14 in Kiew und dem Geschwister Scholl Gymnasium in Fürstenwalde waren an dem Projekt „Clips for Europe“ beteiligt“, erklärte Niels Haberlandt, der Geschäftsführer der von einer Stiftung geführten Begegnungsstätte Schloss Gollwitz.

Das Motto für die Projektwoche war mit der Überschrift „Clips for Europe“ relativ weit gesteckt, doch die 15- und 16-jährigen Jugendlichen haben sich einen ganz eigenen Zugang zum Thema gesucht. Um das Zusammenleben in Europa gemeinsam gestalten zu können, muss zuerst einmal Grundsätzliches funktionieren wie. Toleranz, Offenheit und die Akzeptanz des Gegenübers. Das haben auch die Schüler verstanden und entsprechende Kurzfilme gedreht.

Mobbing in der Schule, die Ausgrenzung eines homosexuellen Paares, die Diskriminierung einer ausländischen Mitschülerin und das Überwinden von Sprachbarrieren standen in den vier Kurzfilmen im Mittelpunkt und natürlich auch die jeweilige Auflösung der Probleme mit einem Happy End.

Gedreht wurde in und um das Schloss Gollwitz in bunt gemischten Gruppen, die Schüler aus den drei teilnehmenden Ländern vereinten. Neben der kreativen Arbeit – Geschichten finden, Drehbuch schreiben und Storyboard entwerfen – erlernten die Teilnehmer der Kurzfilmwoche die filmtechnische Umsetzung ihrer Ideen.

Die Jugendlichen wurden beim Bedienen der Kameras, beim Schnitt und bei der Vertonung ihrer Filme von vier Studenten der Technischen Hochschule Brandenburg unterstützt.

„Wenn man ein Fazit aus allen vier sehr gelungenen Filmen ziehen kann, ist es die Erkenntnis, dass es immer jemanden braucht, der den ersten Schritt zur Auflösung eines Konflikts macht“, sagte Peter-Andreas Brand, neben Jan van Lessen Vorstand der Stiftung.

Die Teilnehmer aus den drei Ländern sind vielen Europäern vor allem beim Thema Verständigung schon einen Schritt voraus. Alle besuchen in ihren Heimatländern Schulen, in denen viele Wert auf das Erlernen von Fremdsprachen und zweisprachigen Unterricht gelegt wird.

„Jede Generation muss sich von neuem damit auseinandersetzen, wie das friedliche Zusammenleben in Europa funktionieren soll und findet neue Antworten, nicht zuletzt mit den neuen Medien, die heute zur Verfügung stehen“, sagte Ministerin Britta Ernst. Nach den fröhlichen Selfies zu urteilen, die vom Schloss Gollwitz aus dieser Begegnungswoche gesendet wurden, hat die länderübergreifende Verständigung im Kleinen gut geklappt.

Von Christine Lummert

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