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330 Meter Wasserleitung in Kirchmöser undicht

Geplante Druckerhöhung abgeblasen 330 Meter Wasserleitung in Kirchmöser undicht

Das Brandenburger Wasser- und Abwasserunternehmen Brawag hat noch nicht entschieden, ob der Wasserdruck in Kirchmöser tatsächlich erhöht wird. Zwei Anläufe, das Wasser in Kirchmöser mit mehr Druck durch die Leitung zu treiben , sind in diesem Monat gescheitert. Immerhin ist jetzt die Schwachstelle klar. Sie liegt in der Ahornstraße beziehungsweise unten drunter.

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Der Wasserdruck in Kirchmöser bleibt zunächst schwach.

Quelle: Oliver Berg/dpa

Brandenburg/H. Das Brandenburger Wasser- und Abwasserunternehmen Brawag hat noch nicht entschieden, ob der Wasserdruck in Kirchmöser tatsächlich erhöht wird. Zwei Anläufe, das Wasser in Kirchmöser mit mehr Druck durch die Leitung zu treiben , sind in diesem Monat gescheitert. Immerhin ist jetzt die Schwachstelle klar. Sie liegt in der Ahornstraße. Oder besser gesagt: Unten drunter.

Am 7. und am 14. Juni startete der Wasserversorger Brawag zwei Versuche, im Ortsteil Kirchmöser die Bedingungen im Netz an das Niveau der Stadt angleichen. Normal sind 4,0 bis 4,2 Bar Wasserdruck, die Bürger in Kirchmöser müssen sich aber bisher mit 2,6 Bar begnügen.

Weil es beim ersten Start vor drei Wochen Probleme gab, nahm die Brawag die Druckerhöhung zurück. Im zweiten Anlauf eine Woche später platzte erneut eine Versorgungsleitung. Nun wurde klar, wo der Hund begraben liegt.

In der Ahornstraße ist das Brawag-Netz an vier Stellen undicht und hält dem erhöhten Druck daher nicht stand, erklärt Brawag-Sprecherin Heike Beckmann. Der Schaden sei noch am gleichen Tag repariert worden, dazu wurde die Wasserversorgung kurzzeitig abgeklemmt. Der Druck wurde auch diesmal wieder runtergeregelt.

Ob die Haushalte in Kirchmöser gleichwohl eines Tages mit besserem Wasserdruck versorgt werden, ist noch nicht entschieden. Die Brawag prüft nun kaufmännisch, ob sie sich den Austausch des undichten, 330 Meter langen Leitungsabschnitts leisten will und kann. Die Entscheidung ist nach Angaben von Heike Beckmann noch nicht gefallen. Die Alternative wäre, den Wasserdruck unverändert niedrig zu belassen.

Investiert hat die Brawag für das Projekt bereits. Im vergangenen Herbst hat der Versorger am Wasserbehälter im Weinberg drei Druckerhöher-Pumpen installieren lassen, das kostete 65 000 Euro für die Druckerhöhungstechnik und weitere 25 000 Euro für Wartungsbühne und Treppe im Behältergebäude.

Von Jürgen Lauterbach

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