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Brandenburg/Havel 41 Grundstücke werden in Götz geschaffen
Lokales Brandenburg/Havel 41 Grundstücke werden in Götz geschaffen
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17:59 19.07.2016
Viel Platz für Einfamilienhäuser: Noch ist nicht viel zu sehen auf dem neuen Baugebiet „Westlich der Havelstraße“ in Götz. Quelle: Marion von Imhoff
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Götz

Mit Hochdruck erschließt derzeit die Gemeinde Groß Kreutz das Götzer Wohngebiet „Westlich der Havelstraße“ mit 41 Grundstücken. Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren für die Infrastruktur. Ebenso voran treibt die Gemeinde die Vermarktung des Neubaugebietes.

Nach Angaben von Marlis Siegemund von der Bauverwaltung der Gemeinde Groß Kreutz (Havel) sind bereits 25 Grundstücke reserviert. Für elf Grundstücke bestünden bereits feste Kaufabsichten. Am 15. Juli teilte das Katasteramt die Flurstücke mit. Das ist Voraussetzung für den Verkauf der Grundstücke. Sie sind zwischen 500 und 600 Quadratmeter groß und liegen mit Blick in die Feldmark im alten Ortskern in Richtung Götzer Berge.

Bis November erschlossen

„Die Erschließung wird mit dem Straßenbau voraussichtlich im November abgeschlossen sein“, sagte Marlis Siegemund der MAZ. Der Kaufpreis liegt bei 47 Euro je Quadratmeter. Darin enthalten sind bereits die einen Meter auf dem Grundstück befindlichen Anschlüsse für Abwasser, Trinkwasser, Erdgas, Strom und Leitungen von der Telekom. Die Erschließungskosten liegen bei 600 000 Euro und sind der größte Posten im diesjährigen Haushalt der Gemeinde Groß Kreutz. Das Projekt hatte oberste Priorität.

Seit Jahren ist der positive Trend zu beobachten, dass in den Dörfern rund um Groß Kreutz vor allem junge Familien Eigenheime bauen. Unter den Kaufinteressenten sind nach Angaben der Gemeinde Bauwillige aus der näheren Umgebung von Götz, aber auch aus Werder, Potsdam und sogar Berlin. „Baugrundstücke sind im Moment sehr ausgedünnt“, sagt Marlis Siegemund, die den Quadratmeterpreis als „ziemlich unschlagbar“ bezeichnet. Götz profitiert von seiner Lage. Es ist über die Bundesstraße 1 gut erreichbar und verfügt über einen Anschluss an die Regionalbahn nach Berlin und Magdeburg. Das neue Wohngebiet liegt zudem fernab des Durchgangsverkehrs.

Baugrundstücke ohne Baumbestand

In direkter Nachbarschaft sind bereits neue Einfamilienhäuser entstanden. Schon 1999 erfolgte dort der erste Spatenstich. Derzeit sind noch die Tiefbauarbeiten im Gange für den Straßenbau. Das Areal liegt ohne jede Bepflanzung oder alten Baumbestand, was Grundstücke regelmäßig auch aufwertet, da. Im benachbarten schon bebauten Neubaugebiet sind die gepflanzten Bäume bereits in der Lage, den Eigenheimbesitzern Schatten zu spenden.

Von Marion von Imhoff

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