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Brandenburg/Havel 440 ABBA-Fans rasten aus
Lokales Brandenburg/Havel 440 ABBA-Fans rasten aus
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09:01 15.02.2016
 Man(n) zeigt Bein und Hackenschuh: Drei Stunden schwammen 440 Gäste in der süßen Popmusik der ABBA-Zeit.  Quelle: Fotos: Malo
Brandenburg/H

 Lichtgestalten. Vom Schein vieler LED-Scheinwerfer umspielt und eingehüllt in Schwaden von Bühnennebel, huschen die Musiker auf die Bühne. Und dann geht es los: „Waterloo“ erschallt im schönsten Abba-Sound. Mit diesem Titel hat die schwedische Pop-Band ABBA 1974 den Eurovision Song Contest (heutzutage Grand Prix) gewonnen und international ihren Durchbruch erzielt. Mit „Waterloo“ hat auch die Coverband „ABBA today“ am Wochenende bei ihrem Auftritt im Brandenburger Theater ihren Durchbruch geschafft.

 Begeisterter Applaus und Jubel. Nicht weniger schwungvoll klingt der Song „Mamma Mia“. Und so befolgen die etwa 440 Besucher gern die Anweisungen von „Benny Andersson“, alias Mario Fischer. Sie sollen im Rhythmus der Musik abwechselnd den rechten und den linken Zeigefinger hoch in die Luft strecken – eine typische Geste der ABBA- Originale. Was zunächst wie Seniorensport aussieht, entwickelt sich im Lauf des Abends zu leidenschaftlichem Tanz, der alle mitnimmt.

Dass die Musik so mitreißend und so authentisch klingt, ist vor allem den beiden Sängerinnen zu verdanken, Daniela Manske, die als Frida Lyngstad auftritt und Rebeca Glantz, die in die Rolle von Agnetha Fältsskog geschlüpft ist. Ihre Stimmen ähneln perfekt den großen Vorbildern und harmonieren hervorragend miteinander.

Die beiden Ladies gestalten ihren Auftritt auch in Gestik, Mimik und Tanz wie die Originale. Und sie treten in fantastischen Kostümen auf und stöckeln auf lebensgefährlich hohen Absätzen souverän über die Bühne. Die Herren sind mit knallengen Schlaghosen und seidigen, halb offen getragenen Hemden ebenfalls eine Augenweide. Auch sonst stimmt die Ausstattung. Mario Fischer als Benny Andersson spielt am weißen Klavier und Jens Kaufmann als Björn Ulvaeus hat sogar eine Sterngitarre. Unterstützt werden die vier Musiker von Mario Kny am Schlagzeug. Den Bass spielt Jan-Peter Lener.

Bereits seit 17 Jahren spielt die Band Abba-Songs und ist schon im In- und Ausland aufgetreten. Seit vier Jahren treten sie als „ABBA today“ in gleicher Besetzung auf. Wenn Jens Kaufmann als Björn Ulvaeus seine E-Gitarre gegen eine Akustikgitarre eintauscht und der Song „I Had A Dream“ gespielt wird, dann könnte man wirklich meinen, die Original-ABBA-Musiker stünden auf der Bühne. Doch die Show ist aktueller. Der Sound ist rockiger, härter. Und ganz besonders die wunderbare LED-Lichtshow gab es damals so noch nicht.

„I Do, I Do, I Do“, „Voulez-Vous“, „Fernando“, „The Winner Takes It All“ und die Mutter aller Popsongs „Dancing Queen“ - das Publikum im Brandenburger Theater genießt die zeitlosen Ohrwürmer, klatscht unermüdlich und singt mit. „Knowing me, knowing you“ tönt es von der Bühne. „Aha“, echot das Publikum. „Falls sie bis jetzt noch nicht ausgerastet sind, dann ist jetzt der Moment dafür“, heizt Mario Fischer die Stimmung weiter an. „Take A Chance On Me“ intoniert die Band und der ganze Saal rockt mit. Die Menschen tanzen ausgelassen in den Gängen oder vor ihren Plätzen. Kaum jemand ist sitzen geblieben. Als die Band nach knapp drei Stunden „Thank You For The Music“ spielt, skandiert der ganze Saal „Zugabe“. Mit „Super Trouper“ ist endgültig Schluss.
 

Von Ann Brünink

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