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Brandenburg/Havel 80 MAZ-Schulreporter in Ziesar
Lokales Brandenburg/Havel 80 MAZ-Schulreporter in Ziesar
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00:29 22.11.2015
Schüler der fünften Klasse in Ziesar studieren die MAZ-Ausgabe vom Mittwoch. Quelle: Foto: JACQUELINE STEINER
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Ziesar

Der Aufmachertext auf der Titelseite der Märkischen Allgemeinen am Mittwoch ist es, der an diesem Morgen fast 80 Jungen und Mädchen der Thomas-Müntzer-Grundschule in Ziesar in den Bann zieht. „Weil ich so schlimm finde, was dort passiert, deswegen ist der Artikel am spannendsten“, sagt Joulina Schönefeldt. Die Zehnjährige ist eine von fast 80 MAZ-Schulreportern an der Schule.

Ihre Lehrerin Regina Schmedes hat an diesem Tag Zettel verteilt, die zu einer Entdeckungsreise durch die MAZ einladen. Es ist ein Zeitungstagebuch, an dem die Fünft- und Sechstklässler jeden Tag den Artikel einkleben können, der sie am meisten fesselt. An diesem Tag sind sich fast alle einig. Sie greifen zu den Scheren und schneiden den Artikel „Anschlagswarnung in Hannover: Länderspiel in letzte Minute abgesagt“ aus. Zeitungsrascheln erfüllt den Raum, konzentriert arbeiten die Kinder gruppenweise zusammen.

Ein Emblem erinnert an die schreckensschwarze Nacht in Paris

Es ist eine besondere Zeit, in die dieses zehnte Jubiläum der MAZ-Schulreporter fällt. Auf jeder Zeitungsseite der MAZ erinnert ein Emblem des Eiffelturms mit der französischen Trikolore an die schreckensschwarze Nacht in Paris am Freitag.

Doch in den Zeitungsalltag der Kinder, in ihre noch bis zum 5. Dezember währende Entdeckungsreise durch die MAZ, fließen auch Sportberichte ein und solche von „Luther als Superman“ zu den Designtagen in Brandenburg.

Trotz eigener Zeitung herrscht angeregte Konzentration

Bei den Sechstklässlern geht es eine Stunde später mit neuen MAZ-Exemplaren weiter. Wieder hat auch hier jeder Schüler eine eigene Zeitung, die er durchblättert. Trotzdem herrscht angeregte Konzentration.

Die Aufmerksamkeit ist auf ihren Lehrer gerichtet. Philipp Kikels unterrichtet an der Grundschule Lebensgestaltung, Ethik und Religionsunterricht. Dazu Wirtschaft, Arbeit, Technik und Sport. Der 31-Jährige bringt Radioerfahrung mit. Er wirkte mit beim Campusradio in Bielefeld, wo er studierte.

Sichere Kinderseiten im Internet

„Wie können Kinder im Internet einen seriösen Text von einem unseriösen unterscheiden“, fragt Philipp Kikels die MAZ-Redakteurin, die an diesem Tag zu Besuch ist. Die Antwort: Es gibt sichere Kinderseiten und Internetsperren, die für Kinderschutz im Internet sorgen ( weitere Infos dazu unter www.sicher-online-gehen.de, gefördert vom Bundesfamilienministerium).

Ansonsten sind von Hass geprägte Worte und eine aufstachelnde Sprache Hinweise darauf, dass ein solcher Text nicht seriös und mit großer Vorsicht zu genießen ist. Doch Kinder sollten gar nicht auf solche Internetseiten zugreifen können.

Ausschneiden für das Zeitungstagebuch

Wie im Fluge vergeht die Zeit. Geschickt fassen die Kinder den Inhalt ihrer Lieblingsartikel in ihren Zeitungstagebüchern zusammen. Schneiden aus, kleben und schreiben ihre eigenen Sätze dazu.

Es gibt ein geflügeltes Wort: Wenn eine Nachricht Einzug in viele Zeitungen hält, ist die Rede vom „Rauschen im Blätterwald“. Diese Redewendung hat bei den Sturmböen an diesem Tag vielleicht eine ganz neue Bedeutung bekommen.

Von Marion von Imhoff

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