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Brandenburg/Havel AOK zieht Mitte Oktober um
Lokales Brandenburg/Havel AOK zieht Mitte Oktober um
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17:18 10.08.2018
Matthias Kremser leitet die AOK-Niederlassung in der Havelstadt. Quelle: JACQUELINE STEINER
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Brandenburg/H

Innenstadtnähe, bessere Erreichbarkeit und die Möglichkeit, den Krankenkassenbesuch mit einer Einkaufstour zu verbinden – das sind die wesentlichen Gründe, die der Niederlassungsleiter der AOK Nordost in Brandenburg an der Havel für den Umzug aus der alten Poliklinik an der Kanalstraße in die ehemalige „Panorama-Bar“ im großen Bürogebäude direkt an der Ecke Steinstraße/Sankt-Annen-Straße anführt. „Unsere neuen Räume sind moderner, heller, freundlicher, sie werden klimatisiert und mit kostenlosem W-Lan ausgestattet sein“, sagt Matthias Kremser. Es wird im Erdgeschoss neben einem Empfangsplatz insgesamt vier Beratungsplätze geben, einen mehr als bisher. Zu Entgeltersatzleistungen, Krankengeld oder Mutterschaftsgeld gibt es hier auf mehr als 250 Quadratmetern Nutzfläche alle Auskünfte.

55.000 Versicherte in Stadt und Landkreis PM

Die Niederlassung Brandenburg an der Havel der AOK Nordost betreut 55.000 bei ihr versicherte Menschen in der Stadt sowie im Landkreis Potsdam-Mittelmark.

Laut Matthias Kremser gibt es in jedem Jahr rund 17.000 direkte Kundenkontakte.

Die Zahl der Versicherten steige jährlich, genaue Wachstumsraten werden aber nicht kommuniziert.

Bei größerem Informationsbedarf und bei speziellen Themen stehen im Obergeschoss weitere Arbeitsräume auf gleich großer Fläche zur Verfügung. Ein innenliegender Fahrstuhl sorgt für Barrierefreiheit, er ist von mobilitätseingeschränkten Kunden genauso wie von Eltern mit Kinderwagen benutzbar. Einen kleinen Wartebereich gibt es auch in dieser zweiten Etage. Hier arbeiten auch Mitarbeiter, die zwar Abteilungen in Potsdam oder Berlin zugeordnet sind, ihre Tätigkeiten in den Ressorts wie Fahrkosten, Pflege, Krankenhaus oder Telefonberatung aber in Brandenburg an der Havel erledigen können, weil sie hier wohnen und beispielsweise kleinere Kinder haben. „32 Mitarbeiter werden hier einen Arbeitsplatz haben, obwohl direkt in der Niederlassung elf Mesnchen beschäftigt sind, davon fünf Beraterinnen, vier Außendienstler, eine Sachbearbeiterin und eine Auszubildende. „Viele arbeiten an so genannten Wechselarbeitsplätzen, es gibt kaum noch feste Büros. Jeder hat sein Notebook und kann sich an jedem Platz einstöpseln.“ Auch Kremser selbst beansprucht als Chef kein festes Büro für sich allein. „Wenn ich da bin, suche ich mir eine Ecke und arbeite dort.“

Nach einigen Verzögerungen sollen die Bauarbeiten Ende September fertig sein. Alle wichtigen Leitungen sind verlegt, die gröbsten Arbeiten erledigt. Derzeit sind nur noch die Trockenbauer zugange, dann kommen nur noch ein paar Verschönerungsarbeiten. Der Niederlassungsleiter rechnet für den Umzug mit Büroausstattung, Möbeln und Technik spätestens für Mitte Oktober. „Wir werden für unsere Kunden immer erreichbar sein, die Versicherten werden schriftlich von uns informiert.“ Das heißt, wenn die ersten AOK-Kollegen schon am Neustadt-Markt sitzen, arbeiten die letzten in der alten Poliklinik noch.

Die Krankenkasse hat ihr eigenes Haus im Wohlfahrtsforum an der Kanalstraße Mitte 2016 endlich verkauft, nachdem sie fünf Jahre lang nach einem Erwerber gesucht hat. Ursprünglich wollte sie 1,5 Millionen Euro für die schöne wie schwierige Bauhaus-Immobilie, am Ende bekam sie eine runde Million. Der Umzug hatte sich aus verschiedenen Gründen immer wieder verzögert, die Krankenkasse zog beide maximal mögliche Verlängerungsoptionen mit dem neuen Besitzer, die erste ist im Juni ausgelaufen, die zweite soll bis Ende September gelten. Wenn dann noch bis zu vier Wochen dazukommen, wird sich wohl keiner der Vertragspartner mehr darüber aufregen.

Von André Wirsing

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