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Abgetrennte Rechtsabbiegespur verschwindet

Brandenburg an der Havel Abgetrennte Rechtsabbiegespur verschwindet

An der Kreuzung Wilhelmsdorfer Straße/Zentrumsring wird es noch in diesem Jahr eine erhebliche Veränderung der Verkehrsführung geben. Wer aus Richtung Steinstraße kommt und von der Wilhelmsdorfer rechts in die Otto-Sidow-Straße einbeigen will, wird künftig keine freie Einbiegespur mehr haben. Die Verkehrsunfallkommission für die Stadt will die unfallträchtige Stelle dadurch entschärfen.

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Die schnelle, aber gefährliche Rechtsabbiegerspur soll verschwinden. Hier kracht es einfach zu häufig.

Quelle: Volkmar Maloszyk

Brandenburg/H. An der Kreuzung Wilhelmsdorfer Straße/Zentrumsring wird es noch in diesem Jahr eine erhebliche Veränderung der Verkehrsführung geben. Wer aus Richtung Steinstraße kommt und von der Wilhelmsdorfer rechts in die Otto-Sidow-Straße einbeigen will, wird künftig keine freie Einbiegespur mehr haben. Die Verkehrsunfallkommission für die Stadt will die unfallträchtige Stelle dadurch entschärfen.

Die Kreuzung Otto-Sidow-Straße/Wilhelmsdorfer Straße steht an Nummer Eins der sogenannten Unfallhäufungsstellen im Stadtgebiet. Seit Jahren ist sie Unfallschwerpunkt und so war es auch wieder im vergangenen Jahr. Das Hauptproblem ist das erwähnte Rechtsabbiegen von der Innenstadt kommend.

Von den 14 Verkehrsunfällen im Jahr 2016 an dieser Kreuzung geschahen allein 13 an dieser Querverbindung. Meist verursachen die Zusammenstöße dort nur Blechschäden. Doch bei einem der Unfälle im vergangenen Jahr wurde auch ein Mensch verletzt.

Stoppschilder haben Zahl der schweren Unfälle verringert

In der Vergangenheit haben die Verkehrsexperten von Stadt und Polizei bereits reagiert. Schwere Unfälle wie früher gibt es in der Kreuzung deutlich seltener, seit dort Stoppschilder aufgestellt wurden. Doch die Beschilderung hat nach der Auswertung der Unfallkommission zu einer Verlagerung in den „Bypass“ geführt, in die abgetrennte Rechtsabbiegespur. Eine Tafel mit der Vorankündigung des Stippschuldes habe daran nichts geändert.

Daher ist noch in diesem Jahr der Umbau geplant. Die baulich abgetrennte freie Rechtsabbiegespur wird geschlossen. Für die Rechtsabbieger gilt künftig die gleiche Ampelregelung wie für alle anderen an dieser Kreuzung.

Die bisherige Geradeausspur wird zur Rechtsabbiegespur. Die bisherige Linksabbiegerspur muss dafür auch noch den Geradeausverkehr aufnehmen. Und alle warten an der bekannten Ampelanlage, deren Schaltung der neuen Regelung angepasst werden soll.

Sinn und Zweck der Veränderungen ist das Ziel, das Unfallgeschehen nach all den Jahren endlich zu entschärfen. Die bisherigen Versuchen haben nicht viel geändert.

Von Jürgen Lauterbach

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