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Brandenburg/Havel Abrisspause in Hohenstücken ist bald vorbei
Lokales Brandenburg/Havel Abrisspause in Hohenstücken ist bald vorbei
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19:06 07.08.2017
Anstelle von leeren Wohnblocks entsteht Stadtgrün, wie es hier bereits erfolgreich an der Sophienstraße realisiert worden ist. Quelle: JACQUELINE STEINER
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Brandenburg/H

Das Ende der Abrisspause ist absehbar, der weitere Stadtumbau und auch der Rückbau in den Satellitensiedlungen werden vorbereitet.

Die Pause hatte mit der Bundesgartenschau 2015 begonnen – aus verschiedenen Gründen. Erst einmal sollten die großen Wohnungsunternehmen Wohnungsbaugenossenschaft WBG und Wohnungsbaugesellschaft Wobra etwas Zeit zum „Luftholen“ bekommen – beide hatten zuvor jeweils in etwa 2000 Wohnungen vom Markt genommen, vor allem in Hohenstücken und in Splitterlagen. Zudem wollten Politik und Unternehmen beobachten, wie die Bevölkerung der Stadt sich entwickelt, wie hoch der Bedarf an weiterem Rückbau sein wird. Zudem gab es Fördermittelpausen – Land und Bund geben sowohl Abriss- als auch Aufwertungsprämien.

Die Unternehmen müssen ohnehin Werte aus den Büchern schreiben, da sollten sie wenigstens von diesen Kosten einigermaßen entlastet werden. Nicht zuletzt wurde nun auch der städtischen Wobra mit dem Bavaria-Deal weitere jahrelange Millionenbelastungen von den Schultern genommen.

Die Wobra wird nach dem erfolgreichen Vollzug von Immobilientausch und Entschuldung 850 bis 900 Wohnungen in Hohenstücken schrittweise herausnehmen – allerdings nicht vor 2019. Allenfalls wird in der zweiten Jahreshälfte 2018 begonnen. Auch die WBG hat bereits angekündigt, 2019 weitere 160 Wohnungen in der Max-Herm-Straße abzureißen, dann hätte sie nur noch etwa 500 leere Behausungen in dem Plattenbaugebiet.

Stadtplanerin Yvonne Stolzmann hat nun das „Programmmanagement Stadtumbau“ ausgeschrieben: Gesucht wird ein Stadtplanungsbüro, welches die Aktivitäten der Unternehmen koordiniert, sieben von denen sind bereits in der Arbeitsgemeinschaft Stadtumbau engagiert. Die Spezialisten sollen helfen beim Beantragen von Fördermitteln, sie erstellen Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung und zum Wohnungsmarkt. Vor allem organisieren sie im besten Falle auch eine gute Öffentlichkeitsarbeit, um Verunsicherungen bei betroffenen Mietern auszuräumen. Diese werden rechtzeitig informiert und es werden ihnen Perspektiven geboten.

Die beiden großen Unternehmen haben bereits selbst gute Erfahrungen mit einem so genannten „qualifizierten Umzugsmanagement“ gesammelt, bei dem sie die Wünsche der Mieter erfragen und ihnen passgenau eine neue Bleibe zur Verfügung stellen können.

Das Stadtplanerbüro soll die Koordinierungsaufgaben das gesamte Jahr 2018 über erfüllen, eine Verlängerung ist möglich.

Von André Wirsing

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