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Abschnitt der B 1 für 16-Tonnen-Laster gesperrt

Brandenburg an der Havel Abschnitt der B 1 für 16-Tonnen-Laster gesperrt

Autofahrer, die in Brandenburg an der Havel auf der B 1 stadteinwärts unterwegs sind, müssen sich für eine lange Zeit auf Einschränkungen einstellen. Fahrer von Schwerlasttransporten dürfen die Bundesstraße gar nicht benutzen, sondern müssen lange Umwege in Kauf nehmen. Der Grund: Die Brücke über die Eisenbahngleise ist stark beschädigt.

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Die Potsdamer Straße (B 1 und B 102) ist für den Schwerlastverkehr in Höhe der Brücke ab sofort gesperrt.

Quelle: Heiko Hesse

Brandenburg/H. Autofahrer, die in Brandenburg an der Havel auf der B 1 stadteinwärts unterwegs sind, müssen sich für eine lange Zeit auf Einschränkungen einstellen. Fahrer von Schwerlasttransporten dürfen einen Abschnitt der Bundesstraße ab sofort gar nicht mehr benutzen, sondern müssen lange Umwege in Kauf nehmen. Denn die Brücke über die Eisenbahngleise ist so stark beschädigt, dass der Landesbetrieb Straßenwesen erhebliche Einschränkungen veranlasst hat.

An tragenden Stahlbauteilen des Brückenbauwerks in der Potsdamer Straße sind Schäden festgestellt worden, teilt Cornelia Mitschka mit, Sprecherin des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg in Hoppegarten. Deshalb müsse die zulässige Belastung der Brücke in beiden Richtungen ab sofort und bis auf weiteres auf 16 Tonnen Fahrzeuggesamtgewicht beschränkt werden.

Die bereits vor einigen Wochen verordnete Sperrung des rechten Fahrstreifens stadteinwärts bleibt bestehen.

Im nächsten Schritt hat der Landesbetrieb Prüfungen in Auftrag gegeben, um die Tragfähigkeit der Brücke genauer einzuschätzen. Erst wenn das Ergebnis der Prüfung vorliegt, kann der Behörde zufolge entschieden werden, ob die Brücke saniert werden kann oder ob ein Neubau notwendig wird.

In beiden Fällen ist absolut damit zu rechnen, dass die Sperrung und die Einschränkung auf unbestimmte Zeit bestehen bleibt. Die Auswirkungen dürften vor allem für die Unternehmen erheblich sein, deren Spediteure schwere Ladungen von und nach Brandenburg transportieren, also zum Beispiel das Riva-Elektrostahlwerk, das ZF-Getriebewerk, das Betonwerk BWB und die Heidelberger Druckmaschinen.

Lastwagen und Sattelschlepper, die schwerer sind als 16 Tonnen, müssen kurzfristig die Umfahrungsstrecke nutzen über die Autobahn-Anschlussstelle Ziesar (A 2), die Landesstraße L 96über Ziesar, Rogäsen und Bensdorf und von dort über die B 1 nach Brandenburg an der Havel.

Der Landesbetrieb ist er seit knapp drei Jahren für die Bundesstraße zuständig. Vorher hatte die Stadt Brandenburg diese Aufgabe inne.

Von Jürgen Lauterbach

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