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Abwasser: Gebühren sinken im nächsten Jahr

Brandenburg an der Havel Abwasser: Gebühren sinken im nächsten Jahr

Die Abwasser- und Regenwassergebühren werden im kommenden Jahr sinken. Was die Brandenburger im Jahr 2015 zu viel bezahlt haben, bekommen sie nun bei den Gebühren nachgelassen. Die Stadtverordneten sollen jetzt die neue Gebührensatzung beschließen. Doch macht sich die Preissenkung überhaupt bei den Kunden bemerkbar?

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Abwasserrohre vor einer Baustelle.

Quelle: dpa

Brandenburg/H. Die Abwasser- und Regenwassergebühren werden im kommenden Jahr sinken. Was die Brandenburger im Jahr 2015 zu viel bezahlt haben, bekommen sie nun bei den Gebühren nachgelassen.

„Aus der Nachkalkulation Schmutzwasser für 2015 ergibt sich eine Überdeckung in Höhe von etwa 436 000 Euro, die im Jahr 2017 gebührenwirksam ausgeglichen wird“, heißt es in der von Fachbereichsleiter Hans-Joachim Freund unterzeichneten Beschlussvorlage an die Stadtverordneten – nach der kompletten Ausschussrunde sollen sie am 30. November die neue Gebührensatzung beschließen. Eine Überdeckung von 35 000 Euro gab es 2015 auch bei den Regenwassergebühren, die für jeden Quadratmeter versiegelter Oberfläche zu entrichten sind.

Somit sinken die Gebühren für das Schmutzwasser und das Aufleiten um jeweils 15 Cent von 3,20 auf 3,05 Euro je Kubikmeter Abwasser. Ebenfalls niedriger fällt die Kleinkläranlagengebühr aus – sie sinkt von 15,90 auf 15,25 Euro je Kubikmeter. Die Niederschlagswassergebühr sinkt um einen Cent auf 1,02 Euro/Quadratmeter, die Grundwassereinleitgebühr von 1,72 auf 1,70 Euro/Kubikmeter.

Das ständige Anpassen der Gebühren ist im Kommunalen Abgabengesetz des Landes vorgeschrieben: „Die Benutzungsgebühren sind bei Einrichtungen oder Anlagen der Abwasserentsorgung spätestens alle zwei Jahre zu kalkulieren. Kostenüberdeckungen müssen, Kostenunterdeckungen können spätestens im übernächsten Kalkulationszeitraum ausgeglichen werden.“

Da die Brawag GmbH Betreiber der Abwasseranlagen ist, sind insbesondere diese Kosten entsprechend zu planen.

Die Brawag rechnet mit erforderlichen Instandhaltungsmaßnahmen im Kanalnetz und notwendigen Investitionen in Höhe von etwa 2,5 Millionen Euro im kommenden Jahr. Beachtet werden mussten zudem die allgemeinen Preissteigerungsraten und die tariflichen Anpassungen bei den Personalkosten führen aber nur zu einer geringen Veränderung des Betreiberentgeltes gegenüber 2016. Allerdings steigt es nur moderat um gerade einmal 0,74 Prozent.

Unberührt von Veränderungen geblieben sind die Schmutzwassergrundgebühren, die monatlich zu entrichten sind, sie bemessen sich nach dem Durchmesser der Wasserrohre und der Größe der Wasseruhren. Die Grundgebühren beginnen bei elf Euro im Monat und werden dann in Staffeln gesteigert.

Die neue Abwassergebührensatzung soll zum 1. Januar 2017 in Kraft treten.

Von André Wirsing

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