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Brandenburg/Havel Ärger um Bus-Anschluss am Götzer Bahnhof
Lokales Brandenburg/Havel Ärger um Bus-Anschluss am Götzer Bahnhof
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06:50 12.12.2017
Regionalexpress 1 am Bahnübergang neben dem Götzer Bahnhof. Quelle: Heiko Hesse
Götz

Immer wieder fährt der Bus der Firma Behrendt auf der Linie Brandenburg-Götz-Lehnin Pendlern am Götzer Bahnhof vor der Nase weg. Solche Beschwerden beschäftigen mittlerweile den Fachdienst Verkehrsmanagement des Landkreises Potsdam-Mittelmark. Dieser forderte nach Angaben von Kai-Uwe Schwinzert, Sprecher des Landratsamtes, das Busunternehmen dazu auf, den Sachverhalt zu überprüfen. Zugleich wies die Behörde Bus-Behrendt darauf hin, den Fahrplan einzuhalten. „Das hat der Busbetrieb zugesagt“, so Schwinzert.

Das besondere Problem: Wer am Götzer Bahnhof diesen Bus verpasst, muss eine Stunde auf den nächsten warten. In Götz gibt es für Pendler nur einen zugigen Bahnsteig und keine Möglichkeit, sich aufzuwärmen. Tatsächlich ist es auch kein Einzelfall, dass die Fahrgäste zwar rechtzeitig aus dem Zug aussteigen können, dann aber an der geschlossenen Schranke warten müssen und sie deswegen zu spät die Bushaltestelle auf der anderen Seite der Bahntrasse erreichen.

Annett Bleike-Behrendt, Chefin von Bus Behrendt, bestätigte am Montag solche Beschwerden und die Gespräche dazu mit dem Landratsamt. Zugleich machte die Geschäftsführerin des Omnibusunternehmens aber auch deutlich, wie schwierig die Situation für den Busfahrer sei. Betroffen sei die Verbindung am Nachmittag, so Bleike-Behrendt. Planmäßig müsse der Regionalexpress 1 um 16.41 Uhr und um 17.41 Uhr am Götzer Bahnhof einfahren. Tatsächlich aber verspäte er sich häufig, so Annett Bleike-Behrendt. „Wir haben grundsätzlich oft damit zu kämpfen.“ Die Abfahrtzeiten des Busses seien 16.45 Uhr und 17.45 Uhr. Damit liegt eine Spanne von vier Minuten zwischen planmäßiger Ankunft des Zuges und Abfahrt des Busses. Weitere zwei Minuten längstens könne der Bus darüber hinaus warten, betont Annett Bleike-Behrendt. Schließlich würden auch andere Fahrgäste auf ihre pünktlichen Verbindungen angewiesen seien.

„Wir arbeiten an einer technischen Lösung für das nächste Jahr, dass der Busfahrer sehen kann, wann der Zug eintreffen wird“, so die Behrendt-Chefin. Einzelheiten dazu wolle sie noch nicht mitteilen. „Es beschwert sich nie jemand über die Verspätungen des RE 1 bei der Bahn, sondern sofort über uns. Wir kriegen es ab.“

Die MAZ hat am Montag bei der Pressestelle der Deutschen Bahn nachgefragt. Die gute Nachricht: Ab sofort hält der Zug drei Minuten jeweils früher in Götz, damit entspannteres Umsteigen möglich sei, so Bahnsprecher Burkhard Ahlert.

Von Marion von Imhoff

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