Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Ärger um Pokémon-Spieler am Marienberg
Lokales Brandenburg/Havel Ärger um Pokémon-Spieler am Marienberg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:56 04.08.2016
Auch tagsüber stellen manche Autofahrer ihren Wagen rund um den Brunnen am Marienberg-Aufgang ab. Quelle: Volkmar Maloszyk
Anzeige
Brandenburg an der Havel

Bürger, die in der Nähe des Marienbergs wohnen, beschweren sich bei der Stadtverwaltung über wildes Parken rund um den Brunnen am Rosenhag, über laute Musik, Müll und Pokémon-Spieler, die ihre Notdurft auf dem Spielplatz oder im Gebüsch verrichten.

Bei der Stadtverwaltung häufen sich die Klagen über wild parkende Autos am Aufgang zum Marienberg. Rund um den Brunnen tummeln sich in der Woche bis in die Nacht täglich 20 bis 40 Menschen, heißt es. Sie parkten ihre Autos oft mehrere Stunden lang kreuz und quer vor dem Brunnen. Auch die Gehwege würden als wilder Parkplatz genutzt, heißt es in der jüngsten Beschwerde auf der städtischen Internet-Plattform „Maerker“.

Nach der Beobachtung von Augenzeugen unternimmt die Stadtverwaltung nichts gegen die Falschparker, während sie ganz in der Nähe, etwa in der Bergstraße, deutlich weniger nachsichtig sei und Bußgelder kassiere, wenn jemand vergisst, die Parkscheibe sichtbar ins Auto zu legen.

Die Stadtverwalter räumen aufgrund der aktuellen Beschwerde ein, dass ihnen der Sachverhalt bereits bekannt sei. Mitarbeiter des Sicherheitszentrums kontrollierten dort täglich. Meldungen würden an die örtliche Polizeidienststelle weitergeleitet. Die Ordnungsbehörde der Stadt habe wegen des unberechtigten Parkens Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Ein anderer Beschwerdeführer teilte vor wenigen Tagen sein Wissen mit der Verwaltung, dass sich nämlich rund um den Brunnen am Rosenhag Tag und Nacht Menschen treffen, um mit ihren Smartphones und Tablets das aktuell sehr populäre Spiel Pokémon-Go zu spielen. Die Pokémon-Spieler nutzten den nahe gelegenen Spielplatz und das Gebüsch als WC-Ersatz und hinterließen so viel Müll, dass die Papierkörbe regelmäßig überquellten.

Falschparker seien zumeist erst ab 22 Uhr feststellen, wenn Anwohner durch Grölen und laute Musik gestört würden. Die Stadtverwaltung verweist zum einen an die Polizei und zum anderen an das Umweltamt, dass die Papierkörbe nun deutlich häufiger leeren lasse, nämlich täglich statt wie bisher nur zweimal in der Woche.

Dass ein Anwohner an besagter Stelle Bier und Bratwürste an die Falschparker und wen auch immer verkauft, geht nach Darstellung der Verwaltung in Ordnung. Denn der Bier- und Wurstverkauf sei ordnungsgemäß in der Gewerbebehörde der Stadt Brandenburg an der Havel angemeldet worden.

Der Verkaufsstand befinde sich auf einer privater Fläche, somit bestehe gewerberechtlicht keine Möglichkeit, den Verkauf zu unterbinden.

Von Jürgen Lauterbach

Brandenburg/Havel 170 Jahre Eisenbahn in Wusterwitz - Ein Leben nach Fahrplan

Seit 170 Jahren leben die Wusterwitzer mit der Eisenbahn. Daran erinnert der Heimat- und Kulturverein mit einer Sonderausstellung, die am 10. September eröffnet wird. Der erste Zug passierte das damalige Großwusterwitz am 7. August 1846. Mit der Bahn kamen Arbeitsplätze und ein wirtschaftlicher Aufschwung.

04.08.2016

Die Wellen im Streit um die Brandenburger Rathauskooperation zwischen Linken und CDU werden im Lager der Linken immer offener geführt. Nun hat die Basisorganisation Dom gefordert: Die Kooperation müsse sofort gekündigt werden. Die Linken-Bosse um Parteichef Krakau versuchen zu beruhigen und fragen: „Schwächen Kompromisse die Kampfkraft.“

04.08.2016
Brandenburg/Havel Reportage aus dem Flüchtlingsheim - Der Wachmann wünscht sich Pfefferspray

Die Mehrzahl der Bewohner ist friedlich, dennoch kommt es im Flüchtlingsheim in Lehnin (Potsdam-Mittelmark) immer wieder zu Polizeieinsätzen. Seit Januar mussten Einsatzkräfte 19-mal ausrücken. Meist geht es um Schlägereien der Bewohner untereinander. Ein Blick in den Alltag eines Flüchtlingsheimes.

04.08.2016
Anzeige