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Brandenburg/Havel Alles „al dente“ am Netzener See
Lokales Brandenburg/Havel Alles „al dente“ am Netzener See
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17:41 08.02.2018
Luca und Shpresa Heinrich sind die neuen Pächter der Gastronomie in der Trechwitzer Freizeitanlage Netzener See. Quelle: Frank Bürstenbinder
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Trechwitz

Nicht zu weich, klebrig oder zerkocht. Bissfest eben. Oder auf italienisch „al dente“. An diesen kulinarischen Zusatz werden sich die Gäste der Klause am See in Trechwitz schnell gewöhnen. Denn Gastronom Luca Heinrich (43) hat sich eine Menge vorgenommen. Obwohl selbst mit mazedonischen Wurzeln gesegnet, will der neue Pächter auf dem Gelände der Freizeiteinrichtung mit seiner italienischen Küche zu einer festen Größe im Lehniner Land werden.

Die Investoren, die das ehemalige Kinderferienlager am Netzener See komplett umgekrempelt haben, setzen ihre ganze Hoffnung auf eine blühende Gastronomie als ideale Ergänzung zu den mittlerweile rund 70 Übernachtungsplätzen in den Ferienwohnungen und neu errichteten Bungalows. Die beiden Leipziger Unternehmer Wolfgang Ungibauer und Frank Suchanek haben den vorhandenen Altbestand komplett saniert und mit Neubauten ergänzt. Außerdem haben die Eigentümer ihre öffentlich zugängliche Anlage für die „Gelbe Welle“ zertifizieren lassen, dem einheitlichen Informationssystem für wassertouristische Angebote. Zwei neue Steganlagen sind entstanden. Ruderboote werden vermietet. Was noch folgt ist ein Rezeptionsgebäude an der Einfahrt und Stellplätze an der Zufahrtsstraße.

Restaurant in Treuenbrietzen

Die Bewirtschaftung der Gaststätte überlassen die Investoren lieber einem Pächter. Luca Heinrich und seine Frau Shpresa wollen ab dem 3. März ohne Ruhetag durchstarten. Das in Berlin lebende Ehepaar ist nicht neu in der Gastro-Szene. Es betreibt bereits seit Jahren in Treuenbrietzen das Italo-Restaurant Trattoria Al Dente. Dabei soll es auch in Zukunft bleiben. Doch wird sich das Team aus neun Personen künftig auf zwei Standorte aufteilen. Chefkoch Salvatore aus Neapel wird in Trechwitz in der Küche stehen, die mit einem Pizzaofen ergänzt wurde.

„Das Objekt wurde super in Schuss gebracht. Außerdem zieht das Wasser Leute an. Wir sind optimistisch, dass wir uns in Trechwitz beweisen können. Unser Personal macht fast alles möglich. Die Gäste brauchen nur zu kommen“, meint der sympathische Gastwirt. Die erste Resonanz scheint Heinrich recht zu geben. Die abendliche Eröffnungsveranstaltung am 3. März ist bereits ausverkauft. Aber danach beginnt jeder Tag um 11 Uhr mit dem Mittagsgeschäft. Die Speisekarte ist nicht ausschließlich italienisch. „Wir nehmen auch deutsche Gerichte auf, wenn es die Gäste wünschen“, kündigt der Gaststätten-Pächter an.

Für Touristen und Einheimische

Luca Heinrich und sein Team ist Teil der touristischen Dienstleistung auf dem Freizeitareal. Wer dort Übernachtungen bucht, kann sich in der Al-Dente-Klause auf Wunsch mit Vollpension verwöhnen lassen. „Doch die Einheimischen sind für uns genauso wichtig. Ihnen wollen wir das Gefühl geben, als würden wir uns schon lange kennen. Dann ist das Eis schnell gebrochen“, findet der Gastwirt, der einmal im Monat Tanz mit Live-Musik anbieten will.

Von Frank Büstenbinder

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