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Alpakas sind in Deetz heimisch geworden

Zehnjähriges Jubiläum Alpakas sind in Deetz heimisch geworden

Pünktlich zum runden Jubiläum konnte der Willeminenhof in Deetz zwei neue Bewohner präsentieren. Das fünf Wochen alte Guanako Evchen und ein gerade einmal sieben Tage altes Alpaka waren für die vielen Besucher am Einheitstag die größte Attraktion. Am Einheitstag wurde auf dem Alpakahof Zehnjähriges gefeiert.

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Hartmut Winter hat den Alpaka-Nachwuchs auf dem Arm.

Quelle: c. lummert

Deetz. Pünktlich zum runden Jubiläum konnte der Willeminenhof in Deetz zwei neue Bewohner präsentieren. Das fünf Wochen alte Guanako Evchen und ein gerade einmal sieben Tage altes Alpaka waren für die vielen Besucher am Einheitstag die größte Attraktion. Hartmut und Ulrike Winter sind seit genau zehn Jahren stolze Besitzer einer immer weiter wachsenden Herde der südamerikanischen Andenbewohner. Angefangen hat einst alles mit drei Guanakos.

Für das Grundstück am Ortsrand von Deetz sollten tierische Rasenmäher angeschafft werden. „Ziegen oder Schafe sollten es nicht sein, deshalb haben wir an Lamas gedacht und die ersten drei Tiere am Einheitsfeiertag 2006 in Chemnitz gekauft“, blickt Hartmut Winter zurück. Inzwischen tummeln sich 22 Tiere auf den Weiden in Deetz. „Wir halten fünf Guanakos, aber der weitaus größere Teil der Herde sind Alpakas“, sagt Winter, der für jüngsten Nachwuchs noch einen Namen sucht. Ein südamerikanischer soll es sein und mit dem gleichen Anfangsbuchstaben beginnen wie der Name der stolzen Mama Kukupi. „Wir sind noch bei der Ideenfindung“, erklärt Winter seinen Gästen und nennt das Alpakababy solange „das kleine K“.

Im Frühling und im Herbst versammeln sich stets hunderte Besucher zu den Hoffesten auf der Erlebnisfarm Willeminenhof. Bei Kaffee und Kuchen, Kinderspielen und musikalischer Unterhaltung amüsieren sich alle und halten den Tieren einen kleinen Snack aus Möhren oder Grünzeug über den Zaun. Außerdem sind die meisten Alpakas gerade mit neuer Kurzhaarfrisur zu bewundern. „Aus der Wolle entstehen in Handarbeit Mützen, Handschuhe und Socken, die von Deetzer Frauen gestrickt und dann von uns in unserem Hofladen angeboten werden“, sagt Winter.

Ganz allein trägt sich der Willeminenhof noch nicht, aber Ulrike Winter betreibt mit den Tieren inzwischen offiziell einen landwirtschaftlichen Betrieb, der auf mehreren Beinen steht. Beliebt sind vor allem die Alpakawanderungen. Mit viel Geduld und Zeit haben sich sieben Tiere daran gewöhnt, am Halfter zu laufen. Besuchergruppen können sich unter Anleitung der Winters mit den außergewöhnlichen Begleitern auf Wanderungen in die Natur begeben.

„Wir haben auch öfter Kinder auf dem Hof, die verschiedene Probleme haben. Wenn sie zu der Herde auf die Weide gehen, müssen sie sich ganz auf die Tiere einlassen, werden ruhig und geerdet“, sagt Winter. Für dieses Erfolgserlebnis gibt es dann einen Alpakaführerschein, den alle stolz mit nach Hause mitnehmen.

Neben den Tieren ist auch die originale, mongolische Jurte auf dem Willeminenhof ein echter Hingucker. „30 Leute haben darin Platz und wenn das Wetter bei einer Wanderung mal nicht so mitgespielt hat, können unsere Gäste sich dort wieder aufwärmen.“

Von Christine Lummert

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