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Brandenburg/Havel Die Plauer Brücke ist gerettet
Lokales Brandenburg/Havel Die Plauer Brücke ist gerettet
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15:54 29.01.2019
Das Bild stammt von einer Aktion zum Erhalt der Brücke im Jahr 2016. Quelle: André Wirsing
Brandenburg/H

Das Retten der alten Plauer Brücke ist nun endgültig finanziell abgesichert. „Wir standen im Wort für die Sanierung der Plauer Brücke“ sagt Oberbürgermeister Steffen Scheller (CDU). „Dieses Versprechen haben wir gehalten, denn die 2,6 Millionen Euro für die Sanierung der Plauer Brücke sind nun gesichert.“

Nach zahlreichen Gesprächen und Abstimmungen mit dem SPD-geführten Innenministerium und der Landesdenkmalbehörde gebe es ein gemeinsames Verständnis für die technische und baugeschichtliche Bedeutung der Alten Plauer Brücke. Nun sollen für die Sanierung der denkmalgeschützten Brücke nach den bereits zugesagten 1,8 Millionen Euro weitere 800.000 Euro bewilligt werden.

„Wir bereiten jetzt die Ausschreibung vor und wollen im Mai den Auftrag vergeben. Die Fertigstellung soll im Sommer 2020 erfolgen“, sagt Scheller.

Für den Erhalt der Brücke hatte sich über Jahre hinweg ein parteienübergreifendes Bündnis eingesetzt, in dem beispielsweise auch der Unabhängige Bürgerverein UBV Plaue aktiv war.

Mit Beschluss 299/2013 wurde die Alte Plauer Brücke mit einem Betrag von 1,8 Millionen Euro in die Beantragung von Mitteln aus dem Ausgleichsfonds nach § 16 des Brandenburgischen Finanzausgleichsgesetzes (BbgFAG) aufgenommen.

Für den Antrag wurde eine ingenieurtechnische Vorplanung erstellt, die folgende Sanierungsarbeiten umfasst: Abbruch der Fahrbahnplatte einschließlich Ausbau der Buckelbleche, Instandsetzung der Unterbauten, Instandsetzung der geschädigten Teile der Stahlkonstruktion einschließlich der historischen Geländer, Erneuerung des Korrosionsschutzes sowie Einbau der Gitterroste und Abdeckbleche.

Die 1904 mit Jugendstilelementen errichtete Brücke glänzt mit vielen Details. Quelle: Reinhard Sitza

Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt vor allem auch in der Entfernung von schwerwiegenden Korrosionsschäden und der Absicherung der Tragwerkselemente.

Fahrzeugverkehr ist anschließend nicht mehr vorgesehen, das Wahrzeichen soll in der Funktion als Fußgänger- und Fahrradbrücke bestehen bleiben.

Die im Nachgang zu der im vergangen Jahr erfolgten Mittelzusage aus dem Ausgleichsfonds weitergeführte Planung und Konkretisierung des Instandsetzungskonzeptes ergeben aufgrund gestiegener Baupreise und umfassenderer Korrosionsschutzmaßnahmen eine Gesamtsumme von 2,6 Millionen Euro.

Von André Wirsing

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