Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Kita wird Generationenhaus
Lokales Brandenburg/Havel Kita wird Generationenhaus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:10 28.11.2018
Die Villa der ehemaligen Kita "Plauer Spatzen" wird nun von der Kommune verkauft. Quelle: Stadtverwaltung
Brandenburg/H

Fast fünf Jahre Leerstand sind genug: Die Villa in der Plauer Chausseestraße 22 wird von der Kommune verkauft. Bis Ende 2013 wurde das Ensemble mit großem Wohnhaus und Funktionsanbau vom Förderverein Wir e.V. als Kindertagesstätte „Plauer Spatzen“ genutzt. Allerdings waren die Gebäude total überfüllt und irgendwann auch unpraktisch. Deshalb zogen die Spatzen Anfang 2014 in die ehemalige Grundschule an der Koenigsmarckstraße um.

Für Verwaltungszwecke wird die Immobilie nicht mehr benötigt, deshalb bot die Kommune sie seitdem zum Verkauf an, nutzte verschiedene Angebotsplattformen sowie die eigene Internetseite. „Die Besichtigungstermine nahmen sehr viele Interessenten wahr“, heißt es in der Beschlussvorlage des Gebäude- und Liegenschaftsmanagements GLM an die Stadtverordneten. Erst im Juni 2018 hätten zwei Interessenten ein zuschlagsfähiges Kaufpreisangebot abgegeben. Doch habe der Bieter mit der höheren Summe sein Angebot zwischenzeitlich zurückgezogen. Deshalb kommt der zweite Bieter zum Zuge, nach MAZ-Informationen soll es sich um ein junges Paar handeln. „Der Erwerber beabsichtigt die Sanierung des Gebäudes zur Nutzung als Mehrgenerationenwohnhaus.“ Das soll aber ein privates, kein öffentliches Projekt sein.

Das bebaute Grundstück hat eine Fläche von etwa 1190 Quadratmetern. Verkauft werden soll es von der Kommune für 250.000 Euro. Ursprünglich war ein Preis von rund 280.000 Euro aufgerufen worden, doch hat der lange Leerstand wohl den Preis etwas gedrückt.

Zudem dürfte der Sanierungs- und Umbauaufwand immens sein. Das betrifft nicht nur die Hülle, sondern auch die Einrichtung: Türen, Treppen, Bäder und andere Sanitäreinrichtungen sind derzeit noch auf eine große Anzahl von Kindern ausgelegt und müssen deshalb mengen- wie auch größenmäßig angepasst werden.

„Der Erwerber wird bevollmächtigt, das Grundstück bereits vor Eigentumsübertragung mit Grundpfandrechten bis zu einer Höhe von 500.000 Euro zugunsten des finanzierenden Kreditinstitutes zu belasten.“ Auch das sollen die Stadtverordneten im gemeinsamen Werksausschuss für die Eigenbetriebe beschließen. Ausdrücklich ist in der Vorlage erwähnt, dass das Grundstück für die Stadt jetzt entbehrlich ist. Den Instandhaltungsrückstand zu beseitigen mit dem Zweck einer späteren Vermietung könne man nicht begründen, zumal es keine Pflichtaufgabe der Kommune sei, Wohn- beziehungsweise Gewerberäume zu vermieten.

Das Beleben des Grundstücks wäre ein Gewinn für das Fischerstädtchen Plaue, die Immobilie liegt nahe des Zentrums und ist gut sichtbar. „Ich bin froh, dass ein weiterer Leerstand beseitigt werden kann“, sagt Ortsvorsteherin Lieselotte Martius (SPD). „Für unsere neue Ausgabe des ,Havelblattes’ habe ich einen kleinen Artikel geschrieben. Darin wünsche ich den neuen Erwerbern ein glückliches Händchen und viel Durchhaltevermögen.“

Von André Wirsing

Plötzlich packte die Unbekannte in der Wilhelmsdorfer Straße von hinten zu. Doch reagierte eine 20-jährige Brandenburgerin geistesgegenwärtig und griff nach dem Pfefferspray.

28.11.2018

Sfeffen Lorke und Kevin Hennig sind als Team „Gewitterjagd Brandenburg“ regelmäßig dem schlechtem Wetter auf der Spur. Ihre Trophäen sind Fotos von beeindruckenden Wolkenformationen und Blitzen.

29.11.2018

Das Cafè Contact organisiert eine Winterfreizeit dank großzügiger Unterstützung durch den Brandenburger Rotary Club auch im Jahr 2019. Hals- und Beinbruch, wünscht RC-Präsident Knut Strefling.

28.11.2018