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Brandenburg/Havel Am Dom wird’s kulinarisch
Lokales Brandenburg/Havel Am Dom wird’s kulinarisch
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19:30 24.04.2015
Poularde oder Zander? Restaurantleiterin Nicole Strehlau, Koch Markus Gillich und Chef Carsten Oettel erwarten Gäste. Quelle: V. Maloszyk
Brandenburg an der Havel

Die Speisekarte ist übersichtlich, schlicht und edel – genau wie das ganze Restaurant. Das „Restaurant Friedgarten“ am Dom ist nun offen – gleichzeitig Restaurant und Café. Dabei dient es nur als Sommergastronomie im Jahr der Bundesgartenschau und des 850. Dom-Geburtstages – im September erfolgt der Umzug in die Remise Burghof 2.

Bis dahin dienen der Kreuzgang in der Nordklausur und der Friedgarten als Kulisse. Ihr angepasst ist die Inneneinrichtung, Mobiliar aus schwarzem durchbrochenen Stahl, dezente Strahler auf dem Ziegelgesims an den Wänden. Es gibt 120 Innenplätze, im Garten sind es etwa 70.

Gastronomie-Chef Carsten Oettel setzt auf regionale Zulieferer: Wurst kommt von Fleischerei Ewald, Luchkäse aus Garlitz, Kuchen und Torten von der Plauer Bäckerei Klawonn. Ähnlich hält er es mit Getränkeanbietern: Bad-Liebenwerda-Mineralwasser, Fritz-Kola, Bauer-Säfte und Rex-Bier. Wein kommt aus der Saale-Unstrut-Region. Auf der Karte stehen Schnitzel vom Saalower Kräuterschwein, Zander und Maishähnchen zu moderaten Preisen. Als kleine Gerichte werden Gartensalat, Kartoffelsuppe sowie eine Brotzeit mit Spezialitäten aus der Region angeboten. „Der Brotzeitteller war nur ein Versuch, doch wird er erstaunlich gut angenommen“, sagt Oettel.

Zusätzlich hat er einen stabilen Verkaufswagen angeschafft – der kommt zum Einsatz, wenn evangelische Grundschule und Domgymnasium ihre Feste auf dem Burghof abhalten. Auch für Werbezwecke ist der mobile Stand einsetzbar, zum Havelfest beispielsweise will Oettel eine spezielle Kräuterbratwurst verkaufen und gleichzeitig das Restaurant bekannt machen.

Oettels Team richtet auch Familien- und Unternehmensfeiern aus. Ein 40-Personen-Geburtstag ist bereits absolviert, demnächst kommen eine Feiergesellschaft der Landesinvestitionsbank und eine renommierte Berliner Kanzlei. Selbstredend wird das Domrestaurant auch die Jubiläumsfeierlichkeiten mit Büfetts und Empfängen begleiten.

Weil in der kleinen Küche in der Nordklausur aus Sicherheits- und Denkmalgründen nicht frittiert oder mit Gas gekocht werden darf, kann an den schulfreien Tagen auch die Mensa und die Lehrküche der benachbarten Grundschule genutzt werden.

Weitere Pläne hat Oettel von den „Besonderen Orten“ noch. Demnächst wird in dem vom Amt für kirchliche Dienste AKD genutzten Haus auf dem Burghof die untere Etage hergerichtet, um einen Ort für Tagungen und Kongresse zu haben. Deren Teilnehmer wollen und müssen auch beköstigt werden.

Bis zum Herbst nächsten Jahres soll auch das Domkonvikt modernisiert und hergerichtet werden, unter anderem ist ein Fahrstuhl einzubauen. Das wollen die „Besonderen Orte“ auch betreiben.

Von André Wirsing

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