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Brandenburg/Havel Amt Beetzsee rechnet mit Wechselprämie
Lokales Brandenburg/Havel Amt Beetzsee rechnet mit Wechselprämie
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02:15 13.04.2017
Amtsdirektor Guido Müller pocht im Falle eines Kreiswechsels auf Geld für seine Kommunen. Quelle: JAC
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Amt Beetzsee

Sollte es 2019 im Zuge der Kreisgebietsreform zu einem Wechsel des Amtes Beetzsee von Potsdam-Mittelmark in den Nachbarkreis Havelland kommen, könnte dies für die fünf Kommunen zu Mehrbelastungen in Höhe von 200 000 Euro pro Jahr kommen. Darüber informierte Amtsdirektor Guido Müller die Stadtverordneten von Havelsee. Bei der von der Verwaltung angestellten Berechnung wurden unter anderem eine höhere Kreisumlage, weniger Zuschüsse wegen nicht vorhandener Fördertöpfe und Kosten für neue Dienstsiegel bis zu den Ortschildern in Ansatz gebracht. Für die Stadt Havelsee beträgt die Mehrbelastung rund 32 000 Euro im Jahr. Alles Kosten, die die Kommunen bei einem erzwungenen Kreiswechsel vom Land ersetzt haben wollen. Bekanntlich hatten sich Päwesin, Roskow, Beetzseeheide, Beetzsee und Havelsee in Stellungnahmen gegen einen Kreiswechsel ausgesprochen. Anderenfalls fordern die Kommunen eine finanzielle Entschädigung, Transformationskostenpauschale genannt. Von mindestens einer Million Euro ist die Rede, die auf fünf Jahre verteilt werden könnten. Bisher ist solch ein Ausgleich für das Amt Beetzsee vom Land nicht vorgesehen. Dem Vernehmen nach gehen die Überlegungen aber in diese Richtung.

Inzwischen hat Landrat Wolfgang Blasig die weitere Existenz eines Standortes der Kreisverwaltung in Brandenburg an der Havel in Frage gestellt. „Sollten das Amt Beetzsee und die Stadt ins Havelland wechseln, müsste der Sinn eines Dienstsitzes in Brandenburg wohl hinterfragt werden“, sagte Blasig der MAZ. Das Landratsamt ist in Brandenburg mit einer Außenstelle des Job-Centers Maia sowie mit dem Fachbereich Landwirtschaft und Veterinärwesen vertreten. Einige Fachdienste aus dem Bereich übernehmen auch Aufgaben für die Stadt. bür

Von Frank Bürstenbinder

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