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Amtsdirektor: Noch drei Bewerber im Rennen

Wusterwitz Amtsdirektor: Noch drei Bewerber im Rennen

Am 20. September wird im Amt Wusterwitz ein Nachfolger für Gudrun Liebener gewählt. Von den 14 Bewerbern um den Posten des Amtsdirektors sind drei Herren übrig geblieben. Sie stellten sich am Montag in der Kulturscheune vor. Die Bewerber hinterließen unterschiedliche Eindrücke.

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Ronald Melchert (r.) begrüßt den Amtsdirektor-Bewerber Stefan Dossow in der Kulturscheune.

Quelle: Frank Bürstenbinder

Wusterwitz. Von den 14 Männern und Frauen, die auf eine Stellenausschreibung des Amtes Wusterwitz zur Neubesetzung der Amtsdirektorenstelle reagiert haben, sind nicht mehr viele Bewerber übrig geblieben. Nach einer Vorauswahl durch den Amtsausschuss blieb ein kleiner Kreis von vier Herren übrig, die sich am Montag dem Gremium in öffentlicher Sitzung vorstellen sollten. Weil einer von ihnen kurz vor dem Termin seine Bewerbung zurückzog, stellten sich am Ende drei Bewerber in der Kulturscheune dem Fragenkatalog der Amtsausschussmitglieder.

Darunter war der in Dresden lebende Unternehmer Stefan Kudoke, der nach eigenen Angaben eine erfolgreiche Uhrenproduktion betreibt. Doch zieht es den Uhrmachermeister und Betriebswirtschaftler nach vielen Jahren in der Stadt jetzt aufs Land. Wie er das Amt Wusterwitz zu führen gedenke, wollte Amtsausschussvorsitzender Ronald Melchert wissen. Da musste Kudoke passen, weil er zu wenig über die Wusterwitzer Verwaltung wisse. Dennoch traut er sich die Führungsposition im Amt zu: „Bei meiner Unternehmensgründung bin ich auch ins kalte Wasser gesprungen.“

Deutlich besser vorbereitet hatte sich Jens Borngräber aus Bensdorf. Der Landesbeamte bei der Justiz nahm in den vergangenen Monaten an allen Sitzungen des Amtsausschusses und der Gemeindevertretung teil. Der Diplombetriebswirt steht für eine bürgernahe Verwaltung. Nach seiner Rolle als möglicher Amtsdirektor und dem Verhältnis zum Amtsausschuss befragt, sagte der gebürtige Brandenburger: „Ich vergleiche die Arbeit mit einem Kapitän, der seine Mannschaft befehligt. Aber der Eigner bestimmt, wo es lang geht.“

Als dritter Bewerber wurde Stefan Dossow aus Wusterwitz begrüßt, ebenfalls Beamter auf Lebenszeit. Der diplomierte Rechtspfleger ist am Oberlandesgericht Brandenburg tätig. Angesichts der demografischen Entwicklung und einer Kreisgebietsreform sieht Dossow das Amt vor großen Herausforderungen. Er selbst favorisiert die Beibehaltung des Ämtermodells für Wusterwitz.

Die Wahl des Nachfolgers von Gudrun Liebener ist für den 20. September vorgesehen. Alle drei Bewerber müssen sich im Schnellverfahren einer Stasi-Überprüfung unterziehen. Schon in der Vorauswahl war auch Karl-Heinz Erler aus Viesen gescheitert. Zu den Gründen wollte sich Amtsausschussvorsitzender Melchert nicht äußern. Erler, der in der Brandenburger Stadtverwaltung arbeitet, war bekanntlich 2010 über eine Stasi-IM-Verpflichtung gestolpert.

Von Frank Bürstenbinder

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