Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Arbeiten vor dem Bahnhof dauern weiter an

Es kommen Plätze für Fahrräder, Bäume und Läden Arbeiten vor dem Bahnhof dauern weiter an

Die Arbeiten vor dem Hauptbahnhof werden ins nächste Jahr hineinreichen. Denn ehe die beiden Pavillons nicht gebaut sind, kann der Vorplatz nicht fertig gepflastert werden. Auf dem Pflaster entsteht gerade das Relief mit der Stadtsilhouette. Demnächst gibt es wieder eine Bahnhofsuhr.

Voriger Artikel
16. Töpfermarkt im Paulikloster war Publikumsrenner
Nächster Artikel
Nicolaiplatz ab sofort wieder frei

In das Loch auf dem Giebel wird eine Uhr eingesetzt.

Quelle: Jacqueline Steiner

Brandenburg an der Havel. Durch das runde Loch auf dem Giebel des umgebauten und sanierten Brandenburger Hauptbahnhofs lässt sich der Himmel sehen. Wird es dort oben wieder eine richtige Uhr geben?, fragt Erich Hoffmann. Die Antwort lautet: Ja. Eine neue Uhr in historischer Anmutung mit schwarzen Zeigern wird dort oben noch eingebaut, versichert Bauherr und Wobra-Geschäftsführer Klaus Deschner. Einer der Auftragnehmer sponsere die Uhr.

Der größte Teil der Bahnhofsbaustelle wird zwar nicht mehr im November geräumt, doch soll der größte Teil aller Arbeiten noch in diesem Jahr erledigt werden.

Was bald kommt: Plätze für Fahrräder, Bäume und Läden

Für Bahnfahrer, die mit dem Fahrrad zum Zug pendeln, soll sich die Lage bald entspannen. Nahe der Platane vor den Gleisen stehen 700 Abstellplätze für Fahrräder bereit. Am 14. November, werden die Fahrradparkplätze abgenommen und freigegeben, berichtet Tiefbauexperte Peter Reck. In der zweiten Novemberhälfte würden zudem zwölf Bäume auf dem Bahnhofsgelände neu gepflanzt.

Die Mieter im Bahnhofsgebäude werden ihre Geschäfte ab Ende November/Anfang Dezember her- und einrichten können, teilt Klaus Deschner mit. Dann sollen auch die Bundespolizei und die Deutsche Bahn zu dieser Zeit ihre Räume im ersten Obergeschoss beziehen. Wann die Lokale und das DB-Reisezentrum öffnen, lässt der Vermieter offen. Darüber entscheiden die Ladenbesitzer.

Vorn ist ein Stück Stadtsilhouette zu erkennen. In das Loch auf dem Giebel wird eine Uhr eingesetzt.

Quelle: Jacqueline Steiner

Was noch fehlt: Die beiden Pavillons und der Vorplatz

Die beiden Pavillons für die Buga und den Zeitungsladen werden vor dem nächsten Frühjahr noch nicht stehen. Die Baugrube neben dem Bahnhofsgebäude, dort wo einst Willis Imbisseck stand, ist ausgeschachtet und betoniert. Der Baubeginn steht noch nicht fest.
Folglich wird auch der Bahnhofsvorplatz erst im Frühjahr komplett fertig. Ein Provisorium mit Schlacke soll aber den Zugang zum Bahnhof und seinen Geschäften und damit die Inbetriebnahme ermöglichen. Die Höhe des Bahnhofsvorplatzes wird so angehoben, dass das Hauptbahnhofsgebäude ebenerdig zugänglich wird. Die unterschiedlich großen verschieden farbigen Bodenplatten, die alle eine Dicke von 16 Zentimetern haben, werden soweit möglich noch 2013 verlegt. Eingearbeitet wird ein samt aller Kurven 250 Meter langes Relief, das die Stadtsilhouette zeigt. Ein 500 Meter langes Messingband wird dafür in die Pflasterfläche eingelassen.

Von Jürgen Lauterbach

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brandenburg/Havel
5a29d74e-dc22-11e7-9eba-5da84ef1d449
Brandenburg/Havel damals und heute

Die Stadt Brandenburg an der Havel ist mehr als tausend Jahre alt. Besucher können auch heute noch viel Historisches entdecken. Die MAZ hat im Archiv gestöbert, sehenswerte Fotos gefunden und lädt hier zu einem Stadtbummel „Damals und heute“ ein.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg