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Keine Hauruck-Aktionen wegen Ausländern

Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit Keine Hauruck-Aktionen wegen Ausländern

Die amtlich erfasste Arbeitslosigkeit ist zwar im Dezember in Brandenburg und Umgebung wie in dem Wintermonat üblich gestiegen und die Statistik weist für das Gebiet des Altkreises 6000 Arbeitslose auf. Doch fiel der Dezemberanstieg 2015 deutlich geringer aus als in den Vorjahren. Hauruck-Aktionen wegen der Flüchtlinge sind laut Jobcenter in der Stadt nicht erforderlich.

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Quelle: dpa

Brandenburg/H. Die amtlich erfasste Arbeitslosigkeit ist zwar im Dezember in Brandenburg und Umgebung wie im Dezember üblich gestiegen und die Statistik weist für das Gebiet des Altkreises 6000 Arbeitslose auf. Doch fiel der Dezemberanstieg 2015 deutlich geringer aus als in den Vorjahren, wie Agenturleiterin Monika Obuch am Dienstag berichtet.

„In Teilregionen des Großraums Potsdam nähern wir uns der Vollbeschäftigung“, sagt Monika Obuch. Das gilt zwar nicht für Brandenburg und die umliegenden Gemeinden. Doch auch dort verzeichnen die Arbeitsmarktexperten eine spürbare Entspannung. 10,1 Prozent registrierte Arbeitslosigkeit bedeuten zwar im Vergleich zum November einen Anstieg um 0,2 Prozent. Doch die Quote ist um 0,7 Prozent besser als in den Dezembermonaten der beiden Vorjahre.

Anstieg um 0,2 Prozent

Die Agenturleiterin kündigte an, dass sich ihre Behörde in Brandenburg in diesem Jahr darauf konzentrieren wolle, langzeitarbeitslose Bürger, Jugendliche ohne Job und Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Bemühungen um Menschen aus fremden Ländern würden aber keineswegs dazu führen, dass darüber inländische Menschen, die keine Arbeit haben, vernachlässigt würden.

Ohnehin fällt die Zahl an Flüchtlingen, die mit Arbeitsstellen versorgt werden müssen, in der Stadt Brandenburg bisher kaum ins Gewicht, wie Jobcenter-Geschäftsführer Michael Glaser berichtet. Das Jobcenter Brandenburg kümmerte sich im Dezember um 200 Ausländer, was Flüchtlinge einschließt. Vor einem Jahr waren es nur zehn weniger. „Im Unterschied zu anderen Regionen müssen wir wegen der Flüchtlinge keine Hauruck-Aktionen machen“, sagt Glaser.

Nach seinen Angaben hat die Stadt 2015 eine „hervorragende Entwicklung“ genommen. Die Arbeitslosenquote sei innerhalb der Stadtgrenzen im Laufe des Jahres deutlich gesunken: Von 13,3 Prozent im Januar auf 11,4 Prozent im Dezember. Letztgenannter Wert lag nur 0,1 Prozent über der Bestmarke von 11,3 Prozent im September und November.

Von Jürgen Lauterbach

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