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Arbeitslosigkeit sinkt unter neun Prozent

Brandenburg an der Havel Arbeitslosigkeit sinkt unter neun Prozent

Erstmals seit mehr als zwanzig Jahren ist die amtlich registrierte Arbeitslosigkeit in der Stadt Brandenburg und den umliegenden Gemeinden im auf eine Quote von weniger als neun Prozent gesunken. Der Oktoberwert von 8,9 Prozent, der 0,2 Prozent besser war als die Septemberzahl, könnte für längere Zeit die beste regionale Quote gewesen sein.

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Quelle: dpa

Brandenburg/H. Erstmals seit mehr als zwanzig Jahren ist die amtlich registrierte Arbeitslosigkeit in der Stadt Brandenburg und den umliegenden Gemeinden im auf eine Quote von weniger als neun Prozent gesunken. Der Oktoberwert von 8,9 Prozent, der 0,2 Prozent besser war als die Septemberzahl, könnte für längere Zeit die beste regionale Quote gewesen sein.

Seit etwa dem Jahr 2010 sinkt die behördlich verkündete Arbeitslosigkeit in der hiesigen Region zwar in langsamen Schritten, aber doch kontinuierlich – von rund 14 auf aktuell etwa 9 Prozent. Das Jahr 2016 war mit einer Quote von 10,7 Prozent gestartet.

Nun steht allerdings der Winter vor der Tür, eine Jahreszeit, in der mehr Menschen als sonst ihre Arbeit verlieren und die Quote demzufolge vermutlich etwas steigen wird. Allerdings suchen Firmen wie Amazon gerade wieder Arbeitskräfte fürs Weihnachtsgeschäft. Nach Angaben von Jobcenter-Geschäftsführer Michael Glaser zahlt die Online-Versandfirma inzwischen etwas besser: 1730 Euro brutto für eine Vollzeitstelle im Zwei-Schicht-Betrieb.

In der Stadt Brandenburg steuert die Arbeitslosigkeit langsam die 10-Prozent-Marke an, über viele Jahre ein fernes Ziel der Brandenburger Arbeitsvermittler. Knapp 3900 Brandenburger sind ohne Job registriert. Die Quote in der Stadt liegt bei aktuell 10,4 Prozent. Das ist zwar fast doppelt so hoch wie im benachbarten Landkreis Potsdam-Mittelmark, gleichwohl ein Rückgang seit Jahresbeginn um 1,7 Prozent.

Auffällig an den aktuellen Brandenburger Tendenzen ist die im Vergleich zum September leicht gestiegene Arbeitslosigkeit junger Stadtbürger bis 25 Jahre. Steigend ist auch die Zahl arbeitslos gemeldeter Ausländer, zu denen nicht nur Flüchtlinge zu zählen sind. In dieser Gruppe zählte das Jobcenter im Oktober 320 Arbeitslose, das sind gut hundert mehr als zu Beginn des Jahres.

Von Jürgen Lauterbach

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