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Arbeitslosigkeit sinkt unter neun Prozent

Brandenburg an der Havel Arbeitslosigkeit sinkt unter neun Prozent

Die amtlich registrierte Arbeitslosigkeit liegt in der Stadt Brandenburg/Havel erstmals niedriger als 9 Prozent. Am Freitag gab Jobcenter-Geschäftsführer Michael Glaser die aktuelle Quote bekannt, die in der Stadt binnen eines Monats von 9,2 auf 8,9 Prozent gesunken ist. Im März war sie erstmals unter die 10-Prozent-Marke gerutscht.

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Die Arbeitslosigkeit nimmt weiter ab.

Quelle: dpa

Brandenburg/H. Die amtlich registrierte Arbeitslosigkeit liegt in der Stadt Brandenburg/Havel erstmals niedriger als 9 Prozent. Am Freitag gab Jobcenter-Geschäftsführer Michael Glaser die aktuelle Quote bekannt, die in der Stadt binnen eines Monats von 9,2 auf 8,9 Prozent gesunken ist. Im März war sie erstmals unter die 10-Prozent-Marke gerutscht.

Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt hielt im Juni nicht nur in der Stadt, sondern auch im Umland an. Für Brandenburg/Havel und die umliegenden Gemeinde gab Agenturleiterin Monika Obuch eine Quote von 7,6 Prozent an. Im Geschäftsstellenbezirk ist ihre Behörde nur noch für gut 1000 arbeitslose Menschen zuständig. Um die übrigen rund 3500 kümmern sich die Jobcenter Brandenburg/Havel und Potsdam-Mittelmark.

Innerhalb des Großraums Potsdam hat die Arbeitslosigkeit eine besonders günstige Entwicklung genommen. Im Vergleich zum Mai sank der Bestand an arbeitslosen Bürgern dort im Juni um mehr als 17 Prozent. Allerdings gibt es in und um Brandenburg auch mehr Arbeitslose als anderswo rund um die Landeshauptstadt.

Das Jobcenter Brandenburg/Havel hat sich aktuell um 2615 Frauen und Männer ohne Job zu kümmern. Das sind beinahe 700 weniger als noch vor einem Jahr. Die Behörde registriert im Juni rund 350 weniger langzeitarbeitslose Bürger als vor einem Jahr.

Im Juni waren für Brandenburg/H. 663 offene Arbeitsstellen gemeldet, gegenüber Mai 2017 ist das ein Zuwachs von 23. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 134 Stellen weniger. Arbeitgeber meldeten im Juni 181 neue Arbeitsstellen, das waren 74 weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn sind 1.103 Stellen eingegangen, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 6,2 Prozent.

Jobcenter-Geschäftsführer Michael Glaser zufolge gibt es zu weniger Bewerber auf die angebotenen Ausbildungsstellen. Eine Ausnahme bildeten die Bereiche öffentliche Verwaltung/Sozialversicherung, Büroberufe, darunter Steuerbüro und Anwaltskanzleien) sowie Handel. Diese Berufe sind relativ stark nachgefragt.

Von Jürgen Lauterbach

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