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Brandenburg/Havel Armin Reps ist neuer Sozialarbeiter im Haus der Offiziere
Lokales Brandenburg/Havel Armin Reps ist neuer Sozialarbeiter im Haus der Offiziere
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11:36 07.01.2019
Armin Reps ist neuer Sozialarbeiter im Haus der Offiziere. Quelle: Ansgar Nehls
Brandenburg/H

Armin Reps ist ein aufgeschlossener Mensch. Der 32-Jährige spricht ohne Floskeln, freundlich und gerade heraus. Auch wenn er sich selbst irgendwo zwischen introvertiert und extroveriert einordnet.

Der 32-Jährige ist seit November der neue festangestellte Sozialarbeiter im Haus der Offiziere (HdO) – und damit so etwas wie der Co-Chef im Haus. Er kümmert sich um die Organisation von Projekten, koordiniert oder betreut Jugendliche, die im Haus Sozialstunden ableisten müssen. „Es braucht natürlich ein bisschen, sich einzuleben“, sagt Reps. „Aber ich bin schon gut dabei und die Stadt gefällt mir mit dem vielen Wasser wirklich gut“.

Von Hoyerswerda an die Havel

Im vergangenen Jahr hat Reps noch in Hoyerswerda in Sachsen gearbeitet. Als sein Vertrag dort auslief, zog er „schon einmal vor“, wie er sagt. Seine Freundin wollte nach dem Studium eine Stelle in Berlin antreten. Also suchte Reps in der Region – und wurde fündig. Mittlerweile ist seine Freundin nachgezogen und die beiden haben in Brandenburg gemeinsam mit ihrer Hündin eine neue Heimat gefunden.

Im HdO ist Reps nun einer von nur zwei festangestellten Mitarbeitern. Alle anderen helfen entweder freiwillig mit oder arbeiten für ein paar Stunden. Das heißt auch, dass Reps nun viel koordinieren muss, zur Sichtberatung in Schulen geht, immer wieder aber auch Projekte anschieben kann.

Handgemachte Musik

Als nächstes zum Beispiel soll eine Jam-Session etabliert werden um Jugendlichen die Möglichkeit zu geben gemeinsam zu musizieren. „Mir ist es wichtig, auch mal wieder die handgemachte Musik in den Blickpunkt zu rücken“, sagt Reps. Er selber will übrigens nur eventuell selber mitspielen – und das obwohl er selbst Gitarre und die Trommel Cajon spielt.

Außerdem will er das gemeinsame Reparieren von Fahrrädern wieder neu beleben. „Heute haben Eltern häufig gar keine Zeit mehr Dinge zu reparieren oder ihren Kinder zu erklären, wie das geht“. Zu häufig würden alte Dinge aufgegeben und neue gekauft.

In der Fahrradwerkstatt sollen die helfenden Ehrenamtlichen deswegen keine Räder in Rekordzeit mehr reparieren sondern den Gästen immer auch das Reparieren beibringen. „Damit man später den Schlauch selber flicken kann“, sagt Reps. Man merkt, er arbeitet sich langsam ein.

Von Ansgar Nehls

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