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Auch Kaninchen leiden unter der Hitze

Jungtierschau in Kirchmöser Auch Kaninchen leiden unter der Hitze

Auf der Kleintierschau des Rassekaninchenzuchtvereins Kirchmöser drehte sich am Wochenende alles rund ums Jungtier. Kaninchen in allen Farben und Größen wurden dabei gezeigt. Den Ehrenpreis gewann in diesem Jahr die Nachwuchszüchterin Lea Topel (14).

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Lea Topel (14) gewann mit ihrem Langohr-Nachwuchs den Ehrenpreis.

Quelle: J. Krumnow

Kirchmöser. Bei einer Kreisjungtierausstellung am Wochenende auf dem Gelände des Rassekaninchenzuchtvereins D 392 im Amselweg in Kirchmöser stand der in diesem Jahr geborene Nachwuchs im Mittelpunkt des Interesses. 30 Zuchtfreunde aus Kade, Kirchmöser, Brandenburg, Tuchheim, Golzow und Pritzerbe stellten 204 Jungtiere aus. Dabei handelte es sich um jene Kaninchen, die von den besten der auf der Landesrammlerschau im Januar gezeigten Rammler gezeugt worden waren.

„Noch sind die Jungtiere auf dem halben Weg ihrer Entwicklung. Ihr Fell entspricht noch nicht den züchterischen Anforderungen an die Rasse, sie wiegen erst zwei von gewünschten vier Kilogramm und ihr Körperbau ist noch recht knochig wie bei einem Hund“, sagte Jens Rockahr, zweiter Vorsitzender des Vereins. „Aber der Wert einer solchen Schau besteht darin, dass man heute schon sehen kann, welche Chancen das Tier auf dem Weg zum Erfolg hat.“

Die Preisrichter, die bereits am Freitag den Nachwuchs in Augenschein genommen hatten, schienen recht zufrieden. Immerhin vergaben sie zwei Landesverbandsehrenpreise und zwei Kreisverbandspreise, 20 Ehrenpreise und Vereinsehrenpreise. Aber eben nicht alle Züchter konnten solche Erfolge verbuchen.

Sie mag das zweitägige bunte Geschehen rund um das Verbandsheim getröstet haben, das der rührige Kirchmöseraner Zuchtverein für seine Besucher vorbereitet hatte. Diese konnten am Rande des Treibens manch Interessantes aus dem Leben der Kaninchen erfahren. Welcher Laie weiß schon, dass auch Kaninchen unter der Hitze leiden. „Sie trinken mehr und sollten erst später gefüttert werden, weil sie sich sonst auf das kühlende Frischfutter setzen und dessen Qualität verschlechtern“, erklärte der Vizevereinschef, Jens Rockahr.

Für die 14-jährige Lea Topel sind solche Tipps kein Neuland. Das Mädchen ist der hoffnungsvolle Nachwuchs des derzeit nur acht Mitglieder zählenden Rassekaninchenzuchtvereins. Wie ihr Vater, Vereinsvorsitzender Markus Topel, gewann sie für ihr Tier einen Ehrenpreis. Die Kleintierzucht liegt bei den Topels in der Familie: Schon Leas Großvater züchtete Kaninchen und Vater Topel engagiert sich seit 1983 im Verein. Ganz nebenbei und ein wenig verschämt veriet die Nachwuchszüchterin am Sonnabend, dass sie gern Kaninchen züchtet, nur essen mag sie die kuscheligen Haustiere nicht.

Von Jürgen Krumnow

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