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Brandenburg/Havel Auch nach der Buga blüht uns was
Lokales Brandenburg/Havel Auch nach der Buga blüht uns was
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02:16 08.08.2015
Diese Tulpen sind auch in den kommenden Jahren wieder zu bestaunen. Quelle: André Wirsing
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Brandenburg an der Havel

Buga reloaded - die Bewohner der Havelregion sollen im kommenden Jahr noch einmal Frühlingsgefühle erleben. „Vor allem die Tulpen und anderen Frühblüher haben ganz viele Gäste begeistert, für viele waren sie das Aha-Erlebnis zum Beginn dieser Bundesgartenschau“, sagt Ausstellungschef Frank Schröder. Deshalb wurden etliche Tausend Tulpenzwiebeln - da wo es möglich war – in der Erde belassen. Am Südaufgang zum Marienberg sind es beispielsweise rund 20.000 Stück. Oben auf den Freiflächen mit den Blumenbändern war es hingegen zu eng, da mussten die Zwiebeln alle raus. „Die anderen werden im kommenden Jahr und auch drüber hinaus noch prächtig blühen“, ist sich Schröder sicher. Auch in Rathenow entlang des Weinberg-Aufganges vom Alten Hafen aus sind noch Tausende Tulpen in der Erde. Verbandsgeschäftsführer Erhard Skupch ergänzt: „Wir haben an den Straßen zwischen Brandenburg und Havelberg noch 500.000 weitere Tulpenzwiebeln im Boden, die ebenfalls zu neuer Blüte kommen.“

Mini-Buga als Neuauflage

Verbandsvorsteherin und Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann bestätigt, dass sie den Stadtmarketingchef Thomas Krüger und sein Team beauftragt hat, ein Konzept zu entwickeln, wie man die Frühjahrsblüte 2016 zu einer Mini-Buga-Neuauflage über sechs bis acht Wochen inszenieren kann. Ähnliches hat auch Nordstern-Reederin Kerstin Bischoff angeregt: „Unsere Passagiere auf den Buga-Fähren fragen ganz häufig, ob wir diesen Shuttle-Service auch im nächsten Jahr anbieten. Da muss man natürlich ein Programm drumherum stricken.“ Bereits jetzt sei es so, dass die Buga-Gäste den preiswerten Fähr-Transfer für eine Mini-Rundfahrt nutzen: Für drei Euro vom Wiesenweg zum Packhof, von dort zum Salzhof und zurück zum Parkplatz. Jetzt gibt es beispielsweise bei der Stadtmarketing- und Tourismusgesellschaft Überlegungen, neben den Schiffchen auch den Uferwanderweg am Packhof und den Marienberg mit Blumen und am Wochenende bespielter Freilichtbühne Ganztagsprogramme für die Touristen im Nach-Buga-Jahr aufzulegen.

Die Tulpen sollen nicht alles sein, was in die kommenden Jahre hinüber gerettet wird. Tiemanns Verwaltung strickt gerade an einem Konzept, wie der Marienberg mit einem vertretbaren Aufwand lange erhalten und gepflegt werden kann: „Ich nenne immer unsere Partnerstadt Kaiserslautern als gutes Beispiel. Dort werden die ehemaligen Landesgartenschauflächen durch Mitarbeiter der Lebenshilfe in Ordnung gehalten, ähnliches schwebt mir hier auch vor.“ Und bevor der Zweckverband nach dem 11. Oktober die Beete und Rabatten ausräumt, um Rasen zu säen, werde die Kommune darüber verhandeln, zu welchem Preis Blumen, Stauden, Sträucher erworben werden können, damit 2016 auch noch etwas blüht, wenn die Tulpen ihre Saison schon hinter sich haben.

Von André Wirsing

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