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Brandenburg/Havel Auf Schatzsuche im Paulikloster
Lokales Brandenburg/Havel Auf Schatzsuche im Paulikloster
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16:58 16.07.2017
Jonas, Johanna und Katrin Hettwer probierten das Korbflechten. Quelle: Christine Lummert
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Brandenburg/H

„Ich habe was gefunden.“ Dieser stolze Ausruf war beim Archäovent, dem Sommerfest des Archäologischen Landesmuseums im Brandenburger Paulikloster, oft aus der Sandkiste zu hören. Vor allem an Familien richtete sich die Veranstaltung am Wochenende, bei der sich Groß und Klein auf eine Zeitreise in längst vergangene Epochen begeben konnten.

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Archäovent heißt das Sommerfest im Archäologischen Landesmuseum im Brandenburger Paulikloster. Dabei können sich große und kleine Besucher auf eine Zeitreise begeben.

„Das Wetter stimmt in diesem Jahr und wir rechnen mit bis zu 1000 Besuchern, die das Museum einmal aus einer anderen Perspektive erleben können“, erklärte Museumspädagogin Fatima Wollgast. Bei einem normalen Museumsbesuch stehen die Besucher staunend vor den Vitrinen. Beim Archäovent war dagegen Einsatz gefragt. Im Sandkasten waren unter anderem echte Tonscherben versteckt, die als nicht ganz so bedeutende Lesefunde bei professionellen Ausgrabungen entdeckt wurden. Ein paar vergrabene, goldglänzende Schokotaler waren ein zusätzlicher Ansporn, um ausgiebig im Sand zu wühlen.

Während die jüngsten Besucher sich als Ausgräber betätigten, steuerten die Cousins Tobias und Jakob den Stand des Bogenmachers an. Aus einem Rattan-Stiel hobelten sie sich mit viel Ausdauer einen eigenen Bogen zurecht, der auch gleich ausprobiert werden konnte. „Eine knappe Stunde hat es gedauert, aber mit dem Ergebnis sind wir wirklich zufrieden“, waren sich die beiden einig, vor allem weil sie einige Treffer erzielten.

An verschiedenen Ständen konnte allerlei altes Handwerk ausprobiert werden. Beim Korbflechten, Töpfern, Drechseln und dem Formen von Tonperlen war immer Geduld und ein bisschen Geschick gefragt, aber die Kinder ließen sich gern darauf ein. Außerdem nahmen sie nicht nur ihre kleinen Kunstwerke mit nach Hause, sondern auch die Erkenntnis, dass Slawen und Germanen vor Jahrhunderten lange dafür arbeiten mussten, nur um eine einfache Schale herzustellen oder ein Stück Brot auf dem Tisch zu haben. „Und dann knirschte es beim Essen auch noch manchmal, weil der Abrieb vom Mahlstein sich mit dem Mehl vermischte“, erklärte Fatima Wollgast.

Katrin Hettwer aus Brandenburg ist mit ihren Kindern Jonas (12) und Johanna (8) regelmäßig beim Archäovent dabei. „Es ist toll, dass die Kinder sich bei so vielen verschiedenen Sachen ausprobieren können“, sagte Hettwer. Zusammen drückten sie unter anderem kleine Muster in Tonperlen, die noch vor Ort gebrannt wurden, versuchten sich beim Korbflechten und bewunderten das Amulett, dass Jonas mit einiger Mühe aus einem Messingblech fertigte.

Für die richtige Stimmung und Unterhaltung im Klosterhof sorgte das Duo Thalamus mit Musik und Tanz aus fernen Zeiten.

Von Christine Lummert

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