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Auf den Spuren der Vergangenheit

Archäomediale im Landesmuseum Auf den Spuren der Vergangenheit

Noch bis Samstag findet das 11. Internationale Archäologie-Film-Kunst-Festival im Archäologischen Landesmuseum des Pauliklosters zu Brandenburg an der Havel statt. Dabei geht es um crossmediale Wissensvermittlung: Neben zahlreichen Filmen werden auch museale Apps, Internetseiten und Fotografien präsentiert.

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Eröffnung dr Archäomediale durch Festivalleiter Gregor Greve.

Quelle: Melanie Höhn

Brandenburg an der Havel. Über 40 Dokumentarfilme aus der ganzen Welt zeigt noch bis Samstag das 11. Internationale Archäologie-Film-Kunst-Festival, das am Mittwochabend im Archäologischen Landesmuseum des Pauliklosters eröffnet wurde. Die Archäomediale & Cinarchea findet bereits zum zweiten Mal in der Havelstadt statt, Schirmherr der Veranstaltung ist Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. Noch bis Samstag können Interessierte von 10 bis 21 Uhr kostenlos Filme anschauen - beispielsweise am Freitag „Göbekli Tepe: Ältester Tempel der Menschheit“ um 19 Uhr oder „Die Spur der Tempelräuber“ am Samstag um 16.20 Uhr.

Neue Formate und wissenschaftliches Symposium

In diesem Jahr werden neben Filmen auch museale Apps und Internetseiten präsentiert. „Wir wollen neuen Formaten und Medien ein Plenum geben,“ sagte Festivalleiter Gregor Greve. In kurzen Präsentationen erläutern Produzenten und Auftraggeber diese neuere Form der Vermittlung. Greve freute sich, dass das Festival zum zweiten Mal in den Hallen des Pauliklosters stattfindet. „Das Haus ist ein absoluter Glücksgriff für uns“, sagte er. Er sei überwältigt gewesen von der Anzahl der eingereichten Produktionen: 67 Filme unter anderem aus Ägypten, Großbritannien oder der Türkei. 35 schafften es, den harten Kriterien gerecht zu werden.

Ergänzt wird das Programm durch ein wissenschaftliches Symposium mit Vorträgen über Archäologie und Medien sowie eine Gesprächsrunde zu dem Thema „Archäologen als Berater für TV-Produktionen“. Zudem werden auch Filme aus über 60 Jahren Dokumentarfilmgeschichte gezeigt. Am Samstag wählt eine 7-köpfige Jury den Gewinnerfilm.

Ehrliche und authentische Fotografien

Der Fotograf Thomas Kalak stellt während des Festivals seine ehrlichen und unbestechlichen Bilder zum Thema Archäologie aus. „Ich wollte zeigen, dass Archäologie nicht immer etwa mit Lara Croft oder Indiana Jones zu tun hat,“ und sich möglichst von der klassischen Postkartenfotografie zu distanzieren.

Von Melanie Höhn

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